Deep Dive #4: Felix Swoboda zu Homebell und vertikal integrierten Marken (Podcast)

Deep Dive #4: Felix Swoboda zu Homebell und vertikal integrierten Marken (Podcast)

Die Heimwerkerplattform Homebell ist einer der Hidden Champions aus Berlin dieser Tage und schickt sich an, nach Movinga der nächste große Dienst im Bereich der One-Stop-Shops zu werden. Im Unternehmer-Podcast Deep Dive spricht Gründer Felix Swoboda über die Funktionsweise seines Dienstes und warum dessen Geschäftsmodell einen Wert von bereits 27 Millionen Euro rechtfertigt.

„Provisions-Papst“ Felix Swoboda über Homebell

Mit einer Bewertung von 27 Millionen nach seiner Series A schickt sich Homebell (Webseite) schon jetzt an, zum nächsten Berliner Vorzeigestartup zu werden und schlägt dabei beim Geschäftsmodell in dieselbe Scharte wie die Umzugsplattform Movinga. Als vertikal integrierte Marke versucht der Handwerkerdienst zum One-Stop-Shop (ein Ansprechpartner über die gesamte Prozesskette) für seine Kunden zu werden und dabei eine möglichst gute Nutzungserfahrung zu bieten.

Mit Index, Lakestar und Global Founders Capital konnte Gründer Felix Swoboda, der Homebell gemeinsam mit Casacanda-Macher Sascha Weiler entwickelte, drei echte Schwergewichte der Branche überzeugen und ist daneben nicht nur an Movinga, sondern auch an Caroobi beteiligt, welches das Modell auf Autoreparaturen anwendet. Digital kompakt traf den in der Szene durchaus auch kontrovers diskutierten Unternehmer zu einem Deep Dive Podcast und sprach mit ihm über sein Geschäftsmodell, die Entstehung und Umsetzung von Homebell sowie die hohe Bewertung des Dienstes.

Der Deep Dive Podcast mit Homebell in der Übersicht:

Dauer: 39 Minuten

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20 Gedanken zu “Deep Dive #4: Felix Swoboda zu Homebell und vertikal integrierten Marken (Podcast)s”

  • 1
    Lukas am April 20, 2016 Antworten

    Wie schafft man es so lange nichts substabzielles zu sagen? Wahnsinn, wenn man sich so rumdrückt zu sagen was der Preis ist. Der Wert den wir generieren…

    Unsympathisch.

  • 2
    Ben am April 20, 2016 Antworten

    Achtung, die 40 Minuten könnt Ihr Euch sparen! Bei allen (!) interessanten Fragen weicht Felix aus und nutzt ansonsten nur allgemeine Aussagen wie „Guter Service ist entscheidend“.

    Felix, ganz schwache Performance… Geh doch nicht in ein solches Interview, wenn du sowieso nichts sagen willst.

    Joel, du hast gut nachgehakt, kein Vorwurf an dich.

  • 3
    Joël Kaczmarek am April 20, 2016 Antworten

    Man muss Felix aber auch etwas in Schutz nehmen: Zum einen ist es glaube ich das erste Interview, dass er je gegeben hat, zum anderen wusste er bei unserem Treffen nicht 100%ig, dass wir den Podcast schon aufnehmen würden und war so wahrscheinlich nicht detailliert vorbereitet. Dann kommt noch hinzu, dass er mir sagte, bis nachts um 3.00 Uhr gearbeitet zu haben (das Interview war morgens um 10) und ich könnte mir vorstellen, dass man als Gründer seine Zahlen angesichts von möglichen Copycats nicht so gerne detailliert kommuniziert.

    Für mich war deshalb eine der zentralen Einsichten, dass Customer Experience und eine starke Marke zu den wesentlichen Faktoren dieses Geschäftsmodells gehören, in Verbindung mit einem fein austarierten Algorithmus.

  • 4
    Frank am April 20, 2016 Antworten

    Und Joel so: „Hey wir hatten schon lange nichts mehr zum Thema Lead-Gen !“

    Ernsthaft, der wievielte Beitrag innerhalb der letzten 4 Wochen zum Thema Lead-Gen bzw. dem Triumvirat Movinga-Hombell-Caroobi ist das ?

    Ein wenig breiter aufgestellt dürfte der Content schon sein….

    • 5
      Joël Kaczmarek am April 21, 2016 Antworten

      Hallo Frank,

      ich glaube, ich muss mich nicht dafür entschuldigen, dass ich sehr hochwertigen Content zu einem zusehends relevant werdenden Thema anbiete und das komplett kostenlos (!). Dadurch, dass ich Themen extrem tief betrachte, kommt halt oft eine gewisse Menge an Content zusammen und so rechnet sich auch die intensive Recherche. Vor allem sind es ja immer andere Seiten des Geschäfts (Geschäftsmodell, Bewertung, Captable, Interivews usw.).

      Bei diesem Thema kommt hinzu, dass sich Stück für Stück immer mehr auftat. Von daher sieh es doch lieber als Stärke, dass du bei digital kompakt den denkbar tiefsten Einblick zu relevanten Themen bekommst. Trotzdem kann ich das Grundansinnen dahinter verstehen.

      Gruß

      Joel

  • 6
    Lars am April 21, 2016 Antworten

    Ein sehr gut vorbereiteter und nachhakender Joel und ein ganz schwacher Gründer, der nach meiner Wahrnehmung einfach wesentliche Elemente seines Geschäftsmodells nicht kennt. Mein Eindruck war jedenfalls, dass er nicht mit Informationen zurückhalten wollte, sondern sie schlichtweg einfach nicht hatte. Haben die Investoren wirklich mit den Gründern gesprochen?

    • 7
      Wolfgang am April 21, 2016 Antworten

      dito. kompliment an joel für den gewiss nicht einfachen spagat aus notwendiger höflichkeit und investigativer direktheit. schwache und wenig intelligente show von felix.

  • 8
    Martin am April 22, 2016 Antworten

    Hi. Komplett absurd dass so jemand Geld bekommt.

  • 9
    Jacek Poplawski am April 23, 2016 Antworten

    Hi Joel,
    nice article & excellent interview. It just yielded Facebook-Like #1,000 for digital kompakt. Keep up the good work!
    regards,
    jacek

    • 10
      Joël Kaczmarek am April 25, 2016 Antworten

      Yay! 😉

  • 11
    Yolinger am April 25, 2016 Antworten

    Sag mal Joel eine kurze Frage: Wie bewertet man eigentlich als Journalist, ob man ein Interview postet oder nicht? Der Junge Mann ist ja nicht nur massiv ungeübt, sondern offensichtlich auch null vorbereitet und selbst bei wohlwollender Startemotion ist Fremdscham unvermeidbar, bis irgendwann Mitleid einsetzt.

    Ich als junger und unerfahrener Gründer wäre total abgeneigt mit Dir ein Interview zu führen, nachdem ich nach eigener Aussage bis 3 Uhr morgens gearbeitet hätte und wenn ich wüsste dass Du alles postest, was durchs Mikro gelaufen ist.

    An Deinem Interviewstil übrigens keine Kritik, sehr gut vorbereitet und durchgeführt.

    • 12
      Joël Kaczmarek am April 25, 2016 Antworten

      Hm, das ist mal eine interessante Frage, finde ich intelligent. Es gibt darauf wahrscheinlich keine pauschale Antwort, am Ende des Tages ist es eine Einzelfallentscheiung.

      Grundsätzlich ist es so, dass es nicht meine Aufgabe ist, den PR-Effekt meines Gegenübers zu managen. Ich spreche mit erwachsenen Menschen, die selbst entscheiden, was sie sagen und wie sie es sagen. Aber natürlich beschütze ich die Leute etwas vor sich selbst, wenn ich merke, dass sie in eine extrem unglückliche Richtung abdriften. Ehrlicherweise kann ich mich in 4-5 Jahren, die ich das mache, aber nur an zwei, drei Fälle erinnern, wo ich etwas intensiver gegrübelt habe, ob bzw. wie ich das Interview poste.

      Das hier war eines davon, weil ich mich gefragt habe, ob der Informationsgehalt hoch genug ist. Mir kam ehrlich gesagt gar nicht der Gedanke, dass man Felix wegen seiner Verschwiegenheit als schlecht vorbereitet, inkompetent o.ä. einordnen könnte, ich hatte eher Sorge, ob die Leute genug mitnehmen. Da er aber ein paar interessante Sachen rund um die Wichtigkeit der Marke sagt und man merkt, wie groß Homebell eigentlich schon ist, habe ich mich dafür entschieden.

      Felix hat sich ja bewusst dafür entschieden, manche Dinge für sich zu behalten und der Umstand, dass das gegen ihn ausgelegt wird, hat glaube ich eher damit zu tun, dass er sich mit einer gewissen Stimmungsmache gegen ihn konfrontiert sieht. Warum das so ist, ob aus Neid, wegen einer seiner vorherigen Gründungen, weil die Konkurrenz ihn schwächen will, oder, oder, weiß ich nicht. Aber zumindest gewinne ich den Eindruck, dass es fast egal ist, was und wie er etwas gesagt hätte, weil er sich anscheinend in einer Form der Wettbewerbssituation befindet, die Kritik für ihn hervorbringt.

      In ganz argen Fällen gibt es ansonsten sicher noch den Weg der Nachkommunikation, wo ein Interviewter zu mir kommen kann und sagen „kannst du Passage X rausschneiden, da habe ich etwas absolut Falsches gesagt und eine Abmahnung droht/mein Investor könnte abspringen/mein Team wird sauer o.ä.“. Ist aber auch eher die Ausnahme.

  • 13
    Yolinger am April 25, 2016 Antworten

    ok danke, gut zu wissen, mich hat tatsächlich der Punkt der Nachkommunikation interessiert. Echte und kritische Interviews sind absolut notwendig bei der ganzen PR Show aktuell, aber bei mir hat sich eher der Eindruck eingeschlichen, dass wenn die Investoren das Interview hören, die den Ärmsten direkt vor die Tür setzen. Vllt lag es auch an dem sehr begrenzten Ausdrucksvolumen, das der Eindruck entstand.

    Wie auch immer, weiter so! Finde das Konzept super, nur dass diese zoomenden Bildchen auf der Startseite etwas horrormäßig sind 🙂

    • 14
      Joël Kaczmarek am April 25, 2016 Antworten

      Das ist eine der ersten Schönheitsreparaturen, die zeitnah anstehen, nerven mich auch von Tag eins an. Aber Jochen Krisch hat mal zu mir gesagt: „Wenn man sich für seine erste Version nicht schämt, hat man zu spät angefangen“.

      😉

      • 15
        Yolinger am April 25, 2016 Antworten

        ..oder Reid Hoffmann 🙂

        • 16
          Joël Kaczmarek am April 25, 2016 Antworten

          Ich wusste, das kam mir irgendwoher bekannt vor 😉

  • 17
    Karl am Mai 4, 2016 Antworten

    Hi Joel,

    Kompliment! Wie immer ein tolles Interview – gut vorbereitet und tief gehende teils auch kritische Fragen.
    Felix Swoboda scheint eine absolute Luftnummer und ein Schaumschläger zu sein. Lange nicht mehr so viel heiße Luft gehört.
    Du solltest unbedingt „den sooooo smarten“ Sascha Weiler interviewen. Wenn man dieses Interview so stehen lässt, kommt man umher zu glauben, dass die 27€ Mio. Bewertung für Homebell auch nur eine riesige Luftnummer ist.

    Weiter so. Deine Podcast-Interviews sind die besten im deutschsprachigen Raum!

    • 18
      Joël Kaczmarek am Mai 4, 2016 Antworten

      Dankeschön, freut mich zu hören, dass dir die Podcasts gefallen, das motiviert für weitere.

      Was Felix angeht, verzerrt so ein Podcast vielleicht auch etwas den Eindruck. Ich habe mit ihm einiges an Zeit verbracht und womöglich war er einfach nicht auf das Gespräch eingestellt. Am Ende des Tages lernen ja aber auch alle Seiten etwas daraus.

  • 19
    David am Mai 9, 2016 Antworten

    Hi Joel,
    danke fuer deinen Blog und die spannenden Interviews. Top Fragen, auch wenn wenig zurueck kam trotzdem interessant. Generell zu deinem Magazin – macht echt Spass wieder etwas fundiertere Inhalte zur Gruenderszene zu lesen oder zu hoeren. Super Arbeit.

    • 20
      Joël Kaczmarek am Mai 9, 2016 Antworten

      Hallo David,

      danke, freut mich sehr zu hören.

      Gruß

      Joel

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