Medien Digital?! #12: Paid Content und die Implikationen des Medienmarktes

05. Dezember 2017 Podcasts 0
Medien Digital?! #12: Paid Content und die Implikationen des Medienmarktes

Bei ihrem Medien-Podcast Medien Digital?! sprechen Katja Nettesheim und Joel Kaczmarek regelmäßig über die digitale Transformation der Medien- und Verlagswelt. In dieser Ausgabe diskutieren sie über Paid Content im Medienumfeld, welche neuen Ansätze es für Medienmacher gibt und warum rein werbefinanzierte Geschäftsmodelle wenig Zukunft haben.

Wer bezahlt denn noch für Content?

Unter Paid Content versteht man per Definition den elektronischen Vertrieb und Handel mit kostenpflichtigen digitalen Inhalten über rein digitale Kanäle. Dabei kann es sich um Apps, Musik, Filme, Videos, Artikel, Spiele, Klingeltöne, Wallpaper, Stockphotos oder Grafiken handeln. Soweit die Theorie. Was aber bedeutet Paid Content im Medienumfeld? Gerade im Hinblick auf die Digitalisierung, sich verändernde Nutzungsgewohnheiten (z.B. stationär –> mobil), die Informationsflut in den und durch die Sozialen Medien, eine (vermeintlich) niedrige Zahlungsbereitschaft der Nutzer und der harte Kampf um die User Loyalty scheint das letzte Wort in der Diskussion um die Bezahlung von Inhalten noch lange nicht gesprochen zu sein.

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Paid Content hat ein Problem mit Werbung

Dabei stellt sich für digitale Medienmacher vor allem die Frage, welches Bezahlmodell für sie das richtige beziehungsweise das geeignetste ist. Je zielgenauer Facebook und Google die Werbeanzeigen an potentiell interessierte Kunden ausspielen können, desto uninteressanter werden Werbekooperationen mit einzelnen (vor allem kleineren) Medienunternehmen. Dies führt dazu, dass rein werbefinanzierte Geschäftsmodelle für Medienmacher immer weniger lukrativ werden und sie sich daher mit alternativen Geschäftsmodellen auseinandersetzen müssen.

Doch welche verschiedenen Modelle gibt es überhaupt? Welche Vor- und Nachteile haben die unterschiedlichen Ansätze wie Paywalls oder freiwillige Spenden? Welche Rolle spielt in dieser ganzen Debatte die Tatsache, dass viele Inhalte bisher kostenlos konsumierbar waren, nun aber sukzessive bereits werden (Penny-Gap-Problematik)? Welche Ansätze verfolgen Anbieter wie Laterpay und Blendle und was unternimmt Google im Hinblick auf die Veränderung des Marktes? Diesen und weiteren Fragen gehen Joel Kaczmarek und Katja Nettesheim im Medien Digital?!-Podcast auf den Grund.

 

Der Medien Digital?! Podcast behandelt diese Themen zu Paid Content (Links führen zum Track):

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Dauer: 31 Minuten

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Über Katja Nettesheim: Katja Nettesheim ist Gründerin der _MEDIATE Group, einer Beratung für Strategisches Business Development in der Medien- und Digitalbranche. Vor dem Aufbau der eigenen Firma hat die Juristin langjährige Berufserfahrung im Axel Springer-Konzern gesammelt. Dort war sie in den Bereichen M&A und auch operativ in der Verlagsgeschäftsführung der Hamburger Regionalzeitungen tätig. Zuvor hat Katja Nettesheim mehrere Jahre als Unternehmensberaterin für die Boston Consulting Group gearbeitet – vor allem in den Bereichen Medien und Private Equity.

Über Joel Kaczmarek: Joel Kaczmarek ist Gründer und Chefredakteur von digital kompakt, einem Online-Magazin zur Digitalwirtschaft. Zuvor leitete er vier Jahre die Fachpublikation Gründerszene und verfasste die erste Biografie über die drei Internetunternehmer Alexander, Marc und Oliver Samwer.

Bildnachweis: Lana Petersen


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