Foodora in der Schnellübersicht

Foodora in der Schnellübersicht

Funktionsweise, Geschäftsmodell und Besonderheiten – Lesen Sie hier alle Informationen zum Essenslieferdienst Foodora in der Schnellübersicht.

Foodora auf einen Blick

Der Essenslieferdienst Foodora (Webseite) fällt nicht nur durch seine umfangreichen Marketingaktivitäten auf, sondern auch weil das Berliner Unternehmen einen gänzlich neuen Ansatz der digitalen Vermittlung von Essensbestellungen anbietet, indem es neben dem reinen Zusammenbringen von Angebot und Nachfrage auch die Lieferung auf Basis einer eigenen Logistik übernimmt.

Damit tritt es gegen internationale Wettbewerber wie das mit 200 Millionen Euro finanzierte Deliveroo (Webseite) an, dessen Bewertung bei bis zu einer Milliarde Euro und mehr liegen könnte. Im Folgenden findet sich daher eine Schnellübersicht des Unternehmens, mit der sich Ausrichtung und Performance von Foodora schnell und einfach nachvollziehen lassen.

Was ist Foodora?Foodora ist ein Lieferservice, der sich auf exklusive Restaurants in ausgewählten Städten konzentriert und eine eigene Logistik unterhält, mit der es seine Bestellungen ausliefert.
Wie steht Foodora da?• Gründer: Emanuel Pallua, Julian Dames
• 2014 gegründet
• aktiv in 10 Ländern und 20 Städten
• 5.500 angebundene Restaurants
• verfügt über 5.500 Fahrer, gut ein Drittel davon in Deutschland
• von Rocket Internet im April 2015 übernommen
• im September 2015 an Delivery Hero verkauft
Wie verdient Foodora Geld?• Liefergebühr
• Kommission an den über Foodora verkauften Bestellungen
Was ist der Unterschied zu reinen Liefermarktplätzen wie Lieferheld oder Lieferando?• unterhält eine eigene Logistik zum Liefern von Bestellungen
• konzentriert sich auf hochwertige Restaurants
• bindet eigentlich nur Restraurants ohne eigene Logistik an, deren Lieferservice es dann übernimmt
• beschränkt sich auf Städte ab 500.000 Einwohnern, damit ausreichend Kunden und Restaurants sichergestellt sind

Bildmaterial: Foodora (Montage)


1 Gedanke zu “Foodora in der Schnellübersicht”

  • 1
    Stephan am April 28, 2016 Antworten

    „Kommission an den über Foodora verkauften Bestellungen“ muss aus meiner Sicht „Provision“ heissen. Commission auf englisch ist Provision.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.