Wie Super Mario aussähe, wäre es heute entstanden

Wie Super Mario aussähe, wäre es heute entstanden

Super Mario zählt seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Computerspieletiteln vieler passionierter Gamer und markierte in den 1980er Jahren den Beginn eines wahren Spielebooms. Doch wie sähe der Nintendo-Spieleklassiker aus, wäre er mit den heutigen Techniken und Geschäftsmodellen entstanden?

Würde Super Mario von Rovio entwickelt

Wie sähe Super Mario aus, wenn es damals von Rovio entwickelt worden wäre, jener erfolgreichen Spieleschmiede hinter Mobile-Games wie Angry Birds, Bad Piggies oder Nibblers? Vermutlich so:

  • Mobile Only: Mario und seine Freunde würden nur noch auf Smartphones und Tablets hüpfen, anstatt Konsolen und Handhelds unsicher zu machen
  • Spielprinzip: Das Zerspringen von Fragezeichenblöcken mit dem Kopf passt ja schon mal sehr gut, vermutlich würde es zum zentralen Spielinhalt werden
  • In-App Purchases: Wer neue Outfits, eine Feuerblume oder einen Pilz nutzen möchte, müsste sich zunächst gegen Geld ein paar Ingame Credits sichern, mit denen sich Extra-Items kaufen ließen
  • Pro-App: Mario hätte fünf Leben und wenn diese aufgebraucht sind, gilt es 30 Minuten zu warten oder stattdessen die Pro-App zu kaufen
  • Sterne: Auch Sterne würden zur Mariowelt gehören, nur machen diese nicht mehr unverwundbar, sondern müssen je Level zu drei Stück gesammelt werden
  • Wooga-Lizenz: Wooga würde einen Teil lizenziert bekommen und eine Dr. Mario-Variante erstellen, bei dem der Spieler ganz schnell gleichfarbige Fragezeichen-Blasen zum Platzen bringen müsste
  • Mariokart Spin-Off: Mariokart wäre ein Spin-Off mit Bowser, bei dem der Nutzer das Gefährt selbst zusammenstellen muss
  • Franchise-Ableger: Zu jeder Jahreszeit gäbe es Ableger wie ein Oster- oder Halloween-Mario und natürlich ließen sich auch Franchise-Versionen wie Star-Wars- oder Transformer-Mario herunterladen

Würde Super Mario von Blizzard entwickelt

Doch was wäre, wenn Super Mario durch die Blizzard entwickelt würde? Wie passt der bärtige Klempner in die Welt von Diablo, World of Warcraft oder Starcraft? Womöglich so:

  • World of Wario: Die Spiele würden nicht mehr Mario World, sondern World of Mario heißen, und weil es besser klingt, könnte sein Antagonist Wario zur Hauptfigur in „World of Wario“ werden
  • Boxing: Alle Mario-Spiele würden in fantastisch designten Spieleboxen inklusive Artbook vertrieben
  • Onlinebased: Mario würde vollständig onlinebasiert im Battlenet stattfinden und Spieler könnten sich zu Yoshi-, Toad- und Kooper-Gilden zusammenschließen
  • Korea: Mario wäre fast vollständig auf koreanische Meisterschaften ausgerichtet, wo das Spiel 60% seiner Umsätze einfahren und Weltmeisterschaften stattfinden würden
  • Leveln: Am Beginn des Spiels müsste der Spieler sich entscheiden, welche Fähigkeiten, er von Mario weiterentwickeln möchte und könnte in einem Skill-Tree auswählen, ob er eher auf Fliegen (Waschbäranzug), Schwimmen (Froschanzug) oder Kämpfen (Hammeranzug) optimieren möchte
  • In-Game-Shop: Es gäbe einen In-Game-Shop, in dem die Spieler sich Pilze, neue Outfits oder Charaktere für virtuelle Währung kaufen könnten
  • Looten für Ebay: Man könnte fleißig Items looten, denn gelevelte Pilze, legendäre Sterne und gesockelte Elite-Blumen würden plötzlich auf Ebay gehandelt
  • Merchandising: Es gäbe ganz schnell auch Franchise-Inhalte wie Amibo-Figuren, Kartensets oder Brettspiele, deren Inhalte sich in die virtuelle Welt übertragen ließen

Würde Super Mario von Ubisoft entwickelt

Fehlt noch die Egoshooter- und Adventure-Fraktion – wie sähe Super Mario also aus, wenn das sonst etwa für Assassin’s Creed oder Far Cry verantwortlich zeichnende Ubisoft Hand anlegte? Vielleicht so:

  • Drei Varianten: Super Mario wäre von Beginn an immer in drei Varianten kaufbar – als Basisversion mit nur dem Spiel, als Special Edition mit dem Spiel plus ein paar Rubbelcodes und als absurd teure Sonderedition, der noch ein eher nutzloses Plastik-Item aus China beiliegt
  • Vorbestellerbonus: Für Vorbesteller gäbe es den blauen Yoshi als Bonus, wofür suggeriert wird, dass es diesen später nicht mehr zu kaufen gibt
  • Day-one Patch: Beim ersten Spielen könnte Mario noch nicht springen und keine Pilze benutzen, weil es zunächst erforderlich wäre, einen sieben Gigabyte großen Day-one Patch zu installieren, der die letzten Programmierfehler ausmerzt
  • DLC: Die Geisterwelt, Marios Unterwasserlevel und die Vulkanlandschaft wären nur als Downloadable Content gegen Geld verfügbar
  • Season Pass: Yoshi könnte erst mit dem Season Pass freigeschaltet werden, dafür wären aber auch alle DLC-Level sowie ein neuer Mario-Anzug als Bonbon mit im Paket
  • Multiplayer: es gäbe einen Online-Multiplayer-Modus, bei dem sich Mario und seine Freunde im Stile von Smash Brothers gegenseitig eliminieren
  • Flohmarkt-Verbot: Ein Onlinemodus ist überhaupt Pflicht und dieser wird an ein Rubbellos geknüpft, damit man das Spiel gebraucht nicht einfach weiterverkaufen kann
  • X-Box exklusiv: Für teuer Geld würde Microsoft sich Super Mario zunächst als Exklusivtitel auf der X-Box für das Weihnachtsgeschäft sichern, ehe PlayStation und Co. nachziehen
  • Jahresrhythmus: Würde Super Mario nach vier Wochen keinen Spaß mehr machen, wäre das nicht so schlimm, immerhin gäbe es ja im Jahresrhythmus neue Teile
  • Nachlese: Zwei Jahre nach der Veröffentlichung gäbe es zunächst eine HD remastered Variante mit vernünftiger Grafik, gefolgt von einer Collector’s Box mit allen Teilen für die folgenden Konsolen

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