Business Building #7: Was ist ein Data Warehouse und wie baue ich es auf?

21. Oktober 2016 Podcasts 12
Business Building #7: Was ist ein Data Warehouse und wie baue ich es auf?

In ihrem Gründer-Podcast Business Building sprechen Florian Heinemann und Joel Kaczmarek regelmäßig über den Aufbau von Digitalunternehmen. In dieser Folge behandeln sie den Nutzen und die Funktionsweise von Data Warehouses und diskutieren wann und wie Unternehmen ein Data Warehouse etablieren sollten.

Von Data Warehouse bis Data Mining

Eine der zentralen Stärken des Digitalgeschäfts liegt in der Verfügbarkeit zahlreicher Datenpunkte rund um das eigene Geschäftsmodell. Doch wie sollten in die zahlreichen verfügbaren Daten zusammengestellt und analysiert werden? Joel Kaczmarek diskutiert daher mit Marketing- und Venture-Experte Florian Heinemann darüber, wann für Unternehmen die Entwicklung eines eigenen Data Warehouses sinnvoll ist und was es dabei zu beachten gilt.

Neben zentralen Faktoren wie der Architektur eines Data Warehouse, den denkbaren Ausbaustufen oder dem dafür notwendigen Personal gibt Heinemann dabei auch konkrete Praxistipps, wie ein Data Warehouse in der unternehmerischen Praxis zu implementieren ist und warum gerade die Akzeptanz der Organisation von zentraler Wichtigkeit ist.

Im Business Building Podcast werden diese Themen rund um Data Warehouses behandelt:

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Dauer: 37 Minuten

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Über Florian Heinemann: Florian Heinemann ist ein viel geschätzter Experte zum Thema Internet- und Digitalwirtschaft und gilt als Online-Marketing-Koryphäe. Er war langjähriger Geschäftsführer bei Rocket Internet, dem Internet-Inkubator der Samwer-Brüder, und ist Gründer und Geschäftsführer des Frühphasen-Investors Project A (Webseite).

Über Joel Kaczmarek: Joel Kaczmarek ist Gründer und Chefredakteur von digital kompakt, einem Online-Magazin zur Digitalwirtschaft. Zuvor leitete er vier Jahre die Fachpublikation Gründerszene und verfasste die erste Biografie über die drei Internetunternehmer Alexander, Marc und Oliver Samwer.

digital kompakt, PaypPal Me

Bildnachweis: Project A, Pixabay, Andreas David (Montage)


12 Gedanken zu “Business Building #7: Was ist ein Data Warehouse und wie baue ich es auf?s”

  • 1
    Sebastian Spier am Oktober 23, 2016 Antworten

    Danke für den spannenden Postcast, über ein Thema das sicherlich nicht nur in Startups relevant ist.

    Für mich war vor allem die Evangelisierung einer Lösung im Unternehmen, und die entsprechende Architektur interessant.

    Ich habe zwei Anregungen, die die Folge noch besser gemacht hätten:

    1. Eine Liste an häufig verwendeten BI tools, sowohl backend als auch frontend. Zwar wurde das kurz angerissen, aber etwas vage. Es schwankte, wenn ich mich richtig erinnere, zwischen „alles komplett selber bauen“ zu „komplette Oracle Lösung für viel Geld“. Ich vermute es gibt auch noch etwas dazwischen, sprich eine gängige Kombination an open source tools. Da wäre spannend gewesen was Florian Heinemann empfiehlt, ggf auch nur in den „show notes“ hier im web.
    2. Vor allem gegen Ende der Folge wurden einige Begriffe erwähnt, die vermutlich in der Startup Welt Standard sind, mir aber dennoch nicht geläufig waren. Es war zwar dennoch noch möglich dem Inhalt zu folgen, aber eine kurze Erklärung hätte es mir leichter gemacht.

    Vielen Dank nochmal für die tollen Podcasts, und zwar nicht nur in dieser Folge. Weit so!

    • 2
      Joël Kaczmarek am Oktober 24, 2016 Antworten

      Hallo Sebastian,

      danke, das freut mich zu hören. Ich habe bei Florian auch schon mal angeregt, ob wir so eine Liste nicht nachreichen wollen. Guter Hinweis und lässt sich bestimmt etwas finden. Demnächst werde ich auch nochmal von technischer Seite über das Thema sprechen, da gibt es dann sicher auch nochmal Material.

      Was waren denn sonst die Begriffe, mit denen du Schwierigkeiten hattest? Ist ja interessant für uns zu wissen und evtl. können wir das ein oder andere hier auch nachtragen.

      Gruß

      Joel

      • 3
        Sebastian Spier am Oktober 29, 2016 Antworten

        Danke für die Antwort.

        Eine Liste an gängigen Tools wäre definitiv spannend. Vor allem die Trennung von Datenhaltung und Visualisierung auf die ihr auch eingegangen seit. RedShift, Pentaho, meteor.bi, tableau, etc

        Was die Begriffserklärungen angeht, kann ich natürlich nur aus meiner Warte sprechen und da ich aus der Software Entwicklung komme, sind mir eben einige der Marketing/Business Begriffe nicht bekannt.

        Hier mal ein paar Beispiele:

        ~20:30 CLV
        Die Abkürzung wurde dann sogar kurz aufgelöst als „Customer Lifetime Value“, also konnte ich mir schon zurechtreimen was das ist.

        ~22:30 SEA, DSPs, Retargeting

        • 4
          Joël Kaczmarek am Oktober 31, 2016 Antworten

          Das ist ja nett, dass du dir die Mühe gemacht hast, da echt nochmal reinzuhören. Vielleicht als kleine Erklärung zu den Begriffen:

          – CLV = Customer Lifetime Value – also der Betrag, den ein Unternehmen mit einem Kunden verdient, solange dieser beim Unternehmen kauft, also dort wird im Prinzip aggregiert, wie viel Geld du mit einem Kunden verdienst, sodass du daraus ableiten kannst, wie viel du für seinen Einkauf bezahlen kannst usw.

          – SEA = Search Engine Advertising – das deutsche Wort dafür wäre Suchmaschinenmarketing, oft wird auch SEM = Search Engine Marketing verwendet, dabei handelt es sich also um gekaufte Suchergebnisse, d.h. wenn du bei Google einen Suchbegriff eingibst, erscheinen organische Ergebnisse und bezahlte, wo ein Kunde dafür bezahlt, dass sein Produkt für diesen speziellen Suchbegriff angezeigt wird

          – DSP = Demand Side Plattform – Demand Side Plattformen sollen Werbetreibenden dabei helfen, den richtigen Werbeplatz für ihre Zielgruppe zu finden, im Prinzip erfolgt dort eine Bündelung verschiedener Angebots-Kanäle und dann wird abgeglichen, nach welchen Metriken jmd. werben will (Preis, Vergütungsart usw.)

          – Retargeting – dies ist ein Prinzip aus der Bannerwerbung, wo versucht wird, einem Kunden immer wieder Banner eines Produktes anzuzeigen, dass er bereits einmal angeschaut hat, weil manchmal kann es ja sein, dass nur noch ein Anstoß fehlt oder ein eigentlich anvisierter Kauf aus irgendeinem Grund abgebrochen wurde

          Also soweit verstehe ich diese Begriffe, ist auf jeden Fall insgesamt ein guter Hinweis, dass wir mal ein Lexikon anregen sollten, um solche Sachen schneller transparent zu machen.

      • 5
        Martin Loetzsch am November 4, 2016 Antworten

        Hi Joël,

        das ist zwar schon etwas älter, gibt aber einen guten Überblick des BI-Stacks, den wir seit Jahren bei den Portfoliounternehmen von Project A einsetzen: https://www.youtube.com/watch?v=EVMvC9Ov6Vw

        Der Grundgedanke ist dabei immer, die Technologien so einfach wie möglich zu halten, um hohe Änderungsgeschwindigkeiten zu erreichen und um in der Lage zu sein, in frühphasigen Startups die Infrastruktur im Zweifel an eine einzige Person, die dann für alles von API-Konnektoren über ETL zu Dashboards verantwortlich ist, übergeben zu können.

        Grüsse,

        Martin

        • 6
          Joël Kaczmarek am November 4, 2016 Antworten

          Ah spannend, ich danke dir.

  • 7
    Sebastian Spier am November 12, 2016 Antworten

    Super, vielen Dank für beides, also sowohl die Begriffserklärungen als auch das Video von Martin. Schaue mir das auf jeden Fall an.

  • 8
    Lennard Stoever am November 17, 2016 Antworten

    Hallo Florian, hallo Joël,

    vielen Dank für diesen spannenden Podcast!

    Das “Was“ und „Warum“ von Data Warehousing, BI & Co. beschäftigt mich (und inzwischen auch meine Firma minubo) schon seit Jahren sehr stark, deshalb habe ich euren Bericht mit großem Interesse gehört – und muss sagen, was ihr berichtet, deckt sich fast 1:1 mit meinen Erfahrungen.

    Einzig zum Thema Einkaufen vs. Selberbauen vertrete ich eine etwas andere Meinung – deshalb hab ich mir etwas Zeit genommen, um mich ausführlich mit eurem Podcast auseinanderzusetzen. Herausgekommen ist ein kleiner Kommentar: http://hubs.ly/H05bntX0

    Freue mich über ein Feedback!

    Viele Grüße
    Lennard

    • 9
      Joël Kaczmarek am November 18, 2016 Antworten

      Waoh, cool, dass dir der Inhalt so gefallen hat und danke, dass du dir so viel Zeit für die Aufbereitung genommen hast! Wir haben deinen Artikel schon morgen für unsere Facebok-Seite eingeplant, dann können die Wochenendleser sich das auch mal zu Gemüte führen.

      Und wir haben übrigens schon einen zweiten Podcast zu Data Warehouses aufgenommen. Dieser wird noch ein Stück technischer und erscheint in der Black Box: Tech-Reihe mit Johannes Schaback. Dort sprechen wir mit Michael Franzkowiak von Contiamo und da geht es auch richtig in die Tiefe. Veröffentlichen wir demnächst.

      Gruß

      Joel

  • 11
    Lennard Stoever am November 18, 2016 Antworten

    Hallo, Super Podcast. Gibt es Probleme mit meinem Kommentar? LG Lennard Stoever

    • 12
      Joël Kaczmarek am November 18, 2016 Antworten

      Hallo Lennard,

      dein Kommentar war aus irgendeinem Grund im Spam gelandet. Wahrscheinlich wegen deinem Link, jetzt ist er live.

      Gruß

      Joel

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