E-Commerce Crossover #1: Die Implikationen der Plattformökonomie

E-Commerce Crossover #1: Die Implikationen der Plattformökonomie

In ihrem Podcast E-Commerce Crossover sprechen Jochen Krisch, Alexander Graf und Joel Kaczmarek über Geschäftsmodelle aus dem E-Commerce und den Handel von morgen. In der ersten Folge behandeln sie das brandheiße Thema der Plattformökonomie: Was bedeutet Plattformökonomie, welche Perspektiven ergeben sich für den Handel und was kann man sich bei Amazon, Alibaba & Co. abschauen?

Plattformen revolutionieren den Handel

Plattformen haben in den vergangenen Jahren zu deutlichen Umwälzungen im Onlinehandel geführt und gehören mittlerweile zur Basisausstattung von beinahe jedem neuen Geschäftsmodell, das mit Handel im Internet zu tun hat. Zu der Debatte, die rund um das Thema entstanden ist, gesellte sich bald ein weiterer Begriff, der vor allem in der jüngeren Zeit immer wieder Gegenstand der Berichterstattung war: die Plattformökonomie.

Plattformökonomie bedeutet, kurz gesagt, Unternehmen den Zugang zum Kunden zu verkaufen. Beste Beispiele dafür sind Plattformen wie Airbnb, Uber, Amazon oder Flixbus. Der Idealfall einer Plattform ist die Schaffung einer Triple-Win-Situation, in welcher der Kunde stets die beste Leistung für sein Geld bekommt, die Händler einen direkten Kundenzugang erhalten und die Plattformbetreiber von Provisionen für diese Vermittlungsdienstleistung profitieren. Es geht also darum, eine Plattform als vertrauenswürdigste und zielführendste Seite für einen bestimmten Bedarf zu etablieren – so wie es Zalando geschafft hat, sich vom Schuhhändler zum Modeanbieter und dann zur Modeplattform zu wandeln. Wer eine hohe Produktentwicklungskompetenz sein Eigen nennt und sich ständig neu erfindet, hat wirtschaftlichen Erfolg.

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Kundenzugang bedeutet Marktmacht

Wer also den Kundenzugang kontrolliert, kontrolliert den Markt. Im heutigen Onlinemarkt sind es vor allem die großen Vier des Internets (Google, Amazon, Facebook und Apple), die die meiste Marktmacht innehalten und diese noch weiter auszubauen gedenken. Wie geht man nun mit den GAFAs um, deren Wirtschaftsinteressen ja direkt mit dem Aufbau neuer Geschäftsmodelle kollidieren? Sollte man sich dem Oligopol der digitalen Riesen beugen und versuchen, ihren Kundenzugang für die eigenen Zwecke zu nutzen? Welche Gefahren lauern hinter Playern wie Amazon, Facebook und Co.? Gibt es Nischen, in denen man noch erfolgreiche Plattformen aufbauen kann? Muss jeder Händler nun zum Marktplatz werden? Welche Lehren kann man aus gescheiterten Plattformen ziehen? Wer sind die Gewinner, wer die Verlierer? Und welche Kompetenzen und Skills benötigt man überhaupt, um im E-Commerce Erfolg zu haben? Diese und viele weitere Fragen behandeln Jochen Krisch, Alexander Graf und Joel Kaczmarek im neuen E-Commerce Crossover Podcast.

Im E-Commerce Crossover Podcast werden diese Themen rund um Plattformökonomie behandelt (Links führen zum Track):

Dauer: 45 Minuten

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Über Alexander GrafAlexander Graf ist Experte für die Digitalisierung von Handelsmodellen, nachdem er von 2007 bis 2011 als Senior-­Berater die Konzeption, Bewertung und M&A-Aktivitäten digitaler Geschäftsmodelle der Otto Group verantwortet hat. Er baute ein Unternehmensnetzwerk auf, aus dem das Kernteam des Start­ups Collins (About You) und Spryker Systems, ein Technologie­anbieter für E-­Commerce­-Akteure, hervorgegangen sind. Außerdem ist er Herausgeber des renommierten Blogs Kassenzone (das ebenfalls einen sehr empfehlenswerten Podcast führt) sowie Autor zahlreicher Fachartikel und Bücher.

Über Joel Kaczmarek: Joel Kaczmarek ist Gründer und Chefredakteur von digital kompakt, einem Online-Magazin zur Digitalwirtschaft, das sich durch tiefgreifende Analysen und unterschiedliche Podcastformate hervortut. Zuvor leitete er vier Jahre die Fachpublikation Gründerszene bis zu ihrem Verkauf an den Axel Springer Verlag und verfasste die erste Biografie über die drei Internetunternehmer Alexander, Marc und Oliver Samwer.

Über Jochen Krisch: Jochen Krisch ist einer der profiliertesten Branchenexperten für E-Commerce-Themen. Der Diplom-Informatiker befasst sich seit 1995 mit Handels- und Verkaufskonzepten in den elektronischen Medien und ist seit 2001 als unabhängiger Branchenanalyst und Berater tätig. Seine Leidenschaft für den elektronischen Versandhandel hat er beim Shoppingsender HSE24 entdeckt, wo er die Fachbereiche Planung und Analyse leitete. Seit 2005 betreibt er das Branchenblog Exciting Commerce (das mit den Exchanges ebenfalls einen sehr empfehlenswerten Podcast führt) und veranstaltet regelmäßig die renommierte  K5 Konferenz für den Online-Handel.

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Bildmaterial: Lana Petersen


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