Legal & Tax #6: Wie baut man eine Rechtsabteilung auf?

Legal & Tax #6: Wie baut man eine Rechtsabteilung auf?

Bei  seinem Anwalts-Podcast Legal & Tax spricht Joel Kaczmarek regelmäßig mit herausragenden Anwälten, Steuerberatern und Notaren über Rechts- und Steuerfragen aus Unternehmersicht. In dieser Ausgabe spricht er mit Daniel Halmer, General Counsel bei Raisin, über die Frage, ab welchem Zeitpunkt ein Unternehmen juristischen Rat benötigt und wann es sich lohnt, eine betriebsinterne Rechtsabteilung aufzubauen.

Legal von der Wiege bis zur Bahre

Wer unternehmerisch tätig ist, muss sich zwangsläufig auch mit Rechtsfragen beschäftigen. Viele dieser Fragen, angefangen von den richtigen Gründungsdokumenten über Unternehmensbewertungen, Garantien und Verkaufsrechte bis hin zu Liquidation Preferences, kamen dabei schon auf den Tisch und wurden in den vorherigen Ausgaben des Legal & Tax-Podcasts ausführlich behandelt. Dabei spielt die Sichtweise unseres Experten, Anwalt Jörg Zätzsch, eine wesentliche Rolle bei der Diskussion und Beantwortung dieser Fragen.

In dieser Ausgabe widmen wir uns allerdings einer weiteren Facette des Legal-Bereichs: der Rechtsvertretung innerhalb eines Unternehmens. Während wir juristische Fragen bisher stets aus der Perspektive eines externen Rechtsexperten betrachtet haben, werfen wir nun einen Blick auf das Innenleben einer betriebsinternen Rechtsabteilung. Zu diesem Zweck haben wir mit Daniel Halmer gesprochen, der als General Counsel die juristischen Belange von Raisin überblickt.

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Ein General Counsel fungiert nicht nur als professioneller und personeller Leiter einer unternehmensinternen Rechtsabteilung, sondern erfüllt vielmehr eine vermittelnde und steuernde Position. „Der General Counsel ist gleichermaßen auch Sparringspartner des Top-Managements und Stimme der Vernunft“, beschreibt Daniel Halmer seinen Berufsstand. Als leitender Jurist bei dem FinTech-Unternehmen Raisin (vormals WeltSparen) ist Daniel Halmer über die Vorteile und Fallstricke einer internen Rechtsvertretung bestens informiert. Von ihm wollten wir nun wissen, auf was es bei einer Inhouse-Rechtsabteilung ankommt.

Im Vordergrund stehen dabei Fragen wie: Ab wann braucht ein Unternehmen juristischen Rat? Und ab wann ist ein Unternehmen eigentlich ein Unternehmen? Was genau sind die Aufgaben eines Unternehmensjuristen? Wann braucht ein Unternehmen eine eigene Rechtsabteilung und bis zu welchem Zeitpunkt reicht auch eine extern eingekaufte Rechtsberatung? An welchem Ende sollte man als Unternehmer nicht sparen und welche Probleme können langfristig ohne Rechtsberatung auftreten? Wie findet man die richtigen Experten für seine individuellen Zwecke und worauf kommt es bei einem guten Inhouse-Juristen an? Und was kostet eine Rechtsabteilung überhaupt? Was bedeutet Legal Legacy? Wie kann man sich auch als Start-Up eine gute Rechtsberatung leisten? Diese und viele weitere Fragen haben wir mit Daniel Halmer in einer neuen Episode von Legal & Tax diskutiert.

Im Legal & Tax Podcast werden diese Themen rund um den Aufbau einer Rechtsabteilung behandelt (Links führen direkt zur Stelle im Track):

 

Dauer: 27 Minuten

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Über Joel Kaczmarek: Joel Kaczmarek ist Gründer und Chefredakteur von digital kompakt, einem Online-Magazin zur Digitalwirtschaft. Zuvor leitete er vier Jahre die Fachpublikation Gründerszene und verfasste die erste Biografie über die drei Internetunternehmer Alexander, Marc und Oliver Samwer.

Disclaimer: Die hier und im Podcast kommunizierten Informationen erfolgen nicht im Rahmen eines konkreten Vertragsverhältnisses und stellen keine Rechtsberatung dar. Diese Informationen dienen lediglich der Information, enthalten Meinungen der jeweiligen Verfasser, beziehen sich lediglich auf die Rechtslage in Deutschland und werden weder an eine geänderte Rechtslage angepasst oder aktualisiert. Juristische und steuerliche Informationen werden teilweise gekürzt oder verkürzt dargestellt, um eine bessere Verständlichkeit zu erreichen. Die Verfasser übernehmen keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen die Verfasser, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich im weitest zulässigen Rahmen ausgeschlossen. 

Bildmaterial: Lana Petersen


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