Deep Dive #8: Roman Kirsch über das komplexe Geschäftsmodell von Lesara

Deep Dive #8: Roman Kirsch über das komplexe Geschäftsmodell von Lesara

Lesara ist eines der spannendsten deutschen E-Commerce-Unternehmen dieser Tage und hat für sich eine ganz spezifische Positionierungsstrategie gewählt. Im Unternehmer-Podcast Deep Dive führt Gründer und Geschäftsführer Roman Kirsch aus, welche Mechaniken sich damit verbinden, wo das Unternehmen steht und wie er die Strategie von Lesara verfasst hat.

Roman Kirsch über die Strategie von Lesara

Es ist eines der werthaltigsten Gespräche geworden, das bisher in der Deep-Dive-Reihe geführt wurde und dies vor allem, weil Roman Kirsch eine sehr klare Strategie bei der Positionierung und Entwicklung von Lesara (Webseite) verfolgt, die er eindrucksvoll zu verargumentieren vermag.

Im Gespräch mit Joel Kaczmarek führt er detailliert aus, was genau Lesara anders macht als andere Fast-Fashion-Anbieter wie H&M, Inditex oder Primark (siehe dazu auch „Analyse: Was das Geschäftsmodell von Lesara so komplex macht“) und wo das Unternehmen heute steht. Dazu gehören Ausführungen über das Sourcen von Produkten in China ebenso wie die Betrachtung von Mobile-Commerce-Elementen. Insbesondere seine Ausführungen zur Investorenstrategie von Lesara (siehe „Lesara auf dem Weg zur 200-Millionen-Firma?“) dürfte darüber hinaus für viele Unternehmer interessant sein.

Im Deep Dive Podcast werden diese Themen zu Lesara behandelt (Links führen direkt zur Stelle im Track):

Dauer: 52 Minuten

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Bildmaterial: Lesara, digital kompakt (Montage)


11 Gedanken zu “Deep Dive #8: Roman Kirsch über das komplexe Geschäftsmodell von Lesaras”

  • 1
    Tom Korn am Juni 9, 2016 Antworten

    Moin,
    Vielen Dank für diesen wirklich extrem starken Podcast. Sehr viel Wahrheit und es wird scheinbar viel richtig gemacht. Bin auf die weitere Entwicklung und natürlich weitere Podcasts gespannt.

    Viel Erfolg
    Tom

  • 2
    David am Juni 10, 2016 Antworten

    Ich fände es spannend, wenn ihr Teile/Highlights der Interviews auch in Textform anbieten könntet.

    Text ist als Medium in vielen Fällen für mich schneller und angenehmer zu erfassen.

  • 3
    Mark am Juni 10, 2016 Antworten

    Wow, da war ich erstmal baff.
    Die Jungs haben es begriffen: von Mobile First, Nachfrage Research in Deutschland, Direct Sourcing, Mini-Mengen, 14 Tage Lieferzeiten … 50 Mitarbeiter in China … das sind alles keine dünnen Bretter. Wow.
    Kleine Mengen? Kein Problem. Das Problem ist die Logistik. 100 Handyhüllen, meinetwegen in 4 Farben sind halt nur 2-3 Kartons, die bei 14 Tagen Lieferzeit mit dem (teuren) Flieger kommen müssen. Um damit 15 Mio Umsatz im Quartal zu erzielen, muss man schon sehr viele kleine Päckchen bündeln. Ehrlich: Das kann fast Keiner; die Probleme liegen in den vielen verschiedenen Standorten der Lieferanten, der Exportdokumentationen und natürlich dem Import-Ablauf auf deutscher Seite.
    Schwer vorzustellen.
    Und dann die Qualitätsabsicherung. Die Warenprüfung, also das prüfen nach offensichtlichen Produktionsfehlern ist kein Problem. Aber die Absicherung der Inhaltsstoffe mit den unübersichtlichen und den umfangreichen gesetzlichen Grundlagen der EU lässt solch kleine Chargen, wenn man wirklich alles testet, unmöglich erscheinen.
    Wie machen die das?
    Als die Rede auf „bis zu“ 100 TSD Teilen und dem Festhalten an China als Lieferort gesprochen wurde, wunderte ich mich langsam. Dann wurde der strategische Investor aus China genannt und es poppte bei mir das Bild „Rossmann“ hoch (anders gelagert, aber mit Li Ka-Shing (u.a. Watsons) als Investor auch ein schönes Modell).
    Könnte es sein, dass ein großer chinesischer E-Tailer sich ein Deutsches Marketing Team gesucht hat? Vielleicht war es einfach die Gunst der Stunde in der sich zwei Gleichgesinnte gefunden haben.
    Mit einem „schweren“ chinesischen Partner macht das ganze natürlich viel mehr Sinn. Warenkonsolidierungen sind viel einfacher zu realisieren, oft können diese die Einfuhr in die EU und Feinverteilung gleich mitliefern. Inhaltsstoffe wurden vielleicht schon für andere Retailkunden abgesichert und geprüft, so dass man sich mit kleinen Zusatzmengen anhängen kann. So ein Partner weiß natürlich auch schon, was wo gut läuft, so dass man die Daten vielleicht nur noch im Zielmarkt validieren und nicht bei null anfangen muss.
    So oder so, Respekt und ein super spannendes Modell. Eins ist klar: Wenn man die milliardenschweren Investitionen von Amazon und Taobao/Alibaba im Logistikbereich beobachtet wird deutlich, dass es früher oder später globale B2C Lieferungen geben wird.
    Das erklärt auch Lesaras rasche Expansion in 23 Zielmärkte in nur 1-2 Jahren (?).
    Die ersten Player haben gute Chancen sich zu etablieren, bevor die Großen kommen.
    Viel Erfolg!

  • 4
    Daniel am Juni 16, 2016 Antworten

    Und warum sprichst Du nicht die wirklich interessanten Themen an?

    • 5
      Joël Kaczmarek am Juni 16, 2016 Antworten

      Also ich finde die Themen durchaus interessant. Welches Thema hat deiner Meinung nach denn gefehlt?

      • 6
        Daniel am Juni 22, 2016 Antworten

        Du kannst mich gerne anrufen. Telefonnummer steht im impressum.

      • 7
        Daniel am Juli 26, 2016 Antworten

        Komisch, hast mich gar nicht angerufen. http://www.toptestsieger.de/impressum/

        • 8
          Joël Kaczmarek am Juli 27, 2016 Antworten

          Ich muss ja auch nicht jeden anrufen, der mir das in den Kommentaren anbietet, habe es aber auch schlichtweg vor Aufgaben derzeit nicht geschafft. Ich schaue mal zeitnah.

  • 9
    Daniel am August 2, 2016 Antworten

    Im Falle lesara bin ich ja nicht „jeder“.
    Aber jeder halt so, wie er mag. Aber dann sollte man auch nicht über das Geschäftsmodell lesara schreiben ;), wenn man „die Hälfte“ nicht hören mag.

  • 10
    Mark am August 9, 2016 Antworten

    Mich würde die 2. Hälfte auch interessieren 😉

    Ansonsten super coole Podcasts – bin großer Fan.
    (Eine Email Notification über neue Kommentare wäre noch cool)

  • 11
    Daniel Brückner am November 4, 2016 Antworten

    Cool – ist eigentlich zeitnah jetzt bald oder erst in 2017? oder ist das format „deep“dive auf eis gelegt?

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