Deep Dive #21: Tamaz Georgadze über den Berliner Fintech-Star Raisin

Deep Dive #21: Tamaz Georgadze über den Berliner Fintech-Star Raisin

In seinem Unternehmer-Podcast Deep Dive spricht Joel Kaczmarek in dieser Folge mit Tamaz Georgadze, Mitgründer und CEO des Anlagevermittlers Raisin, in Deutschland besser bekannt als WeltSparen. Im Interview diskutieren die beiden über das innovative Geschäftsmodell des findigen FinTech-Startups, welches Privatanlegern in Zeiten der Niedrigverzinsung hohe Renditen verspricht.

Raisin: Festgeld im europäischen Ausland

In Zeiten, in denen es nicht besonders lukrativ ist, sein Geld bei den Banken liegen zu lassen und auf eine stetige Verzinsung des Kapitals zu bauen, schauen sich Privatanleger gerne nach alternativen Anlageformen um. Den Sparern geht es dabei in erster Linie natürlich darum, eine bestmögliche Verzinsung bei möglichst geringem Anlagerisiko zu bekommen. Doch wie findet man eine Bank, die genau das halten kann, wenn offenbar alle Banken des Landes ihre Anlagezinsen gegen Null drosseln?

Diesen Job will Raisin (Website) – in Deutschland und Österreich besser als WeltSparen bekannt – für die Anleger übernehmen. Als plattformbasierter Anlagevermittler arbeitet das FinTech-Startup mit Banken in ganz Europa zusammen und gibt seinen Kunden nach der Registrierung Zugriff auf derzeit 29 verschiedene Sparprodukte, die bis zu 3,0 Prozent Zinsen abwerfen sollen. Bei der derzeitigen Finanzlage in Europa macht das Geschäftsmodell durchaus Sinn: deutschen Sparern machen die Niedrigzinsen zu schaffen, während süd- und osteuropäische Banken unter Kapitalmangel leiden. Die Herausforderung dabei ist, die potentiellen Kunden einerseits von der Seriosität einer ausländischen Bank zu überzeugen. Andererseits müssen Banken und Kunden gleichermaßen auch auf die Expertise eines jungen Startups vertrauen. Obwohl die Gelder bei Raisin durch eine europaweite Einlagensicherung geschützt sind, müssen hier wahrscheinlich zuerst einmal mentale Hürden seitens der Kunden überwunden werden.

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Ein georgisches Genie erobert Europa

Doch Tamaz Georgadze gilt nicht umsonst als einer der schlauen Köpfe der Berliner Startup-Szene. Abitur mit zwölf, mit 15 Jahren Ghostwriter für den georgischen Präsidenten Schewardnadse, Promotion mit 22 Jahren in Gießen. Kurz danach landete er bei McKinsey als Berater für deutsche und osteuropäische Banken und gründete 2014 mit zwei Ex-Beraterkollegen das Unternehmen WeltSparen. Und man kann durchaus sagen, dass die Idee auf fruchtbaren Boden gefallen ist. Laut offizieller Angaben von Raisin haben seitdem über 60.000 Kunden eine Gesamtsumme von rund zwei Milliarden Euro angelegt.

Doch was steckt tatsächlich unter der Motorhaube des ersten One-Stop-Shops für Banken? Wie ist das Geschäftsmodell hinter Raisin aufgebaut? Gibt es Unterschiede zwischen Raisin und WeltSparen? Welche regulatorischen Herausforderungen gibt es für Fintech-Startups? Wie sieht die Investitionsstruktur bei Raisin aus? Wie planbar sind Finanzierungsprozesse? Wie funktioniert die Kundengewinnung bei Raisin?

Im Deep Dive Podcast werden diese Themen rund um Raisin / WeltSparen behandelt (Links führen direkt zum Track):

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Dauer: 42 Minuten

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Bildmaterial: digital kompakt, Pixabay (Montage)


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