Deep Dive #46: Streitgespräch: dm-Erbe Christoph Werner über die Digitalisierung

Deep Dive #46: Streitgespräch: dm-Erbe Christoph Werner über die Digitalisierung

In seinem Unternehmer-Podcast Deep Dive spricht digital kompakt in regelmäßigen Abständen mit erfolgreichen Unternehmern aus der Digitalbranche. In dieser Ausgabe haben wir Christoph Werner zu Gast, Geschäftsführer des Drogeriekonzerns dm. In einem hitzigen Diskurs fühlen wir der Innovations- und Digitalstrategie seines Unternehmens auf den Zahn.

dm – Europas Drogerie-Riese

Mit 61.700 Mitarbeitern in 13 Ländern Europas und rund 10,3 Milliarden Euro Jahresumsatz, der zu großen Teilen in den 3.500 Filialen erzeugt wird, gehört dm nicht nur zu den ganz großen Playern im Drogeriehandel – es ist sogar der größte Drogeriekonzern Europas (Stand 2018). Dabei will dm jedoch nicht nur wirtschaftlich stark sein, sondern auch als Arbeitgeber vieles richtig machen. Eigenen Angaben zufolge wiegt das gute Arbeitsklima im Unternehmen mehr als der Profit.

So ist es nicht überraschend, dass auch die zweite Generation der Unternehmerfamilie eine ausgesprochen progressive Wahrnehmung von Arbeitsmoral, Ethik und Wirtschaftlichkeit vertritt. Christoph Werner, Sohn des dm-Gründers Götz Werner, ist seit 2011 ebenfalls ein Teil der Geschäftsführung und verantwortlich insbesondere für das Ressort Marketing und Kommunikation sowie für die Beschaffung und den Vertrieb in den norddeutschen Bundesländern Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen.

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Digitalisierung und Fußabdrücke

Christoph Werner selbst sieht sich jedoch nur ungern in die Rolle des Unternehmersohnes gedrängt:

„Wer versucht, in die Fußstapfen anderer zu treten, hinterlässt keine eigenen Eindrücke.“

Mit derlei markigen Aussagen weiß Christoph Werner auch im Podcast durchaus zu polarisieren. Dass er aber auch in Sachen Digitalisierung, Plattformisierung und Innovation nicht auf den Kopf gefallen ist, stellt er bei uns unter Beweis. In einem bisweilen hitzigen Streitgespräch diskutieren er und Joel darüber, wie gut der Drogerie-Riese für die digitale Zukunft gewappnet ist.

Dabei erörtern Sie in der Diskussion unter anderem, ob dm zu einer Plattform werden muss und ob dem Onlinegeschäft tatsächlich eine so immanente Rolle zugeschrieben werden sollte, wie es in den digitalisierten Großstädten und Startup-Metropolen gerne behauptet wird. Denn nicht zuletzt geht es bei dm und Kundenbeziehungen und Arbeitsplätze – viele Arbeitsplätze. Denn gerade dann sollten frühzeitige Investitionen durchaus gut überlegt sein. Schlecker ist nur ein Beispiel…

Im Deep Dive Podcast werden diese Themen rund um dm behandelt (Links führen direkt zum Track):

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Dauer: 71 Minuten

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Bildmaterial: digital kompakt


2 Gedanken zu “Deep Dive #46: Streitgespräch: dm-Erbe Christoph Werner über die Digitalisierungs”

  • 1
    Kai am Januar 15, 2019 Antworten

    Geringe Warenkörbe mit noch kleineren Margen + hohe Logistikkosten = negativer Deckungsbeitrag.

    So einfach ist der Grund, warum ein Drogeriemarkt den Pure-Online-Handel meiden sollte.

  • 2
    Andreas Lösch am Januar 16, 2019 Antworten

    Sehr interessantes und spannendes Interview. Vielen Dank an beide Teilnehmer!

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