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Kristina Sacken: Wenn du bestimmte Meditationstechniken machst, dann siehst du deinen Verstand denken. Und Du merkst, dass Du es beobachten kannst, dass du also nicht Deine Gedanken bist. Ich verkrampfe mich, ich komme in Stress, ich merke, ich entspanne mich gerade. So, solche Sachen einfach an sich zu erkennen und nicht erst, wenn dir dann eine Tasse runterfällt, zu merken, oh, ich bin gerade irgendwie, ich stehe neben mir. Die Aufgabe von deinem Verstand Ist es, dass du dich nicht umbringst. Aus Versehen.
Joël Kaczmarek: Gibt es Gefahren, wenn man spirituell arbeitet?
Kristina Sacken: Also die Hauptgefahr ist...
Intro & Outro Speaker: Gib mir fünf oder mehr, Gib mir alles, was du mir sagen kannst und sag, was hast du gelernt? Vom Fallen und Aufstehen, Suchen und
Joël Kaczmarek: Plasen. Und jetzt Du High Five Leute, Hier ist Joël und herzlich willkommen zu einem Feel Good Friday. Ihr wisst, Am Freitag sprechen wir immer über Gesundheit und wie die uns dabei hilft, zu wachsen. Und manchmal will man vielleicht auch seine Gesundheitsfaktoren wachsen lassen. Und Gesundheit kann sich ja auf den Körper beziehen, aber natürlich auch auf den Geist. Und ich habe mir überlegt, ein Thema, was glaube ich? Immer mehr Menschen beschäftigt, gerade auch, weil die Zeiten schwierig sind, ist Spiritualität. Also sich mal zu überlegen, was gibt es denn eigentlich außer mir noch? Und was gibt es sozusagen oben? Und in der Welt danach. Und weil das irgendwie so ein Thema ist, wo viele Menschen so ein waberndes Verständnis haben, aber gar nicht so genau wissen, was es eigentlich ist und vielleicht auch unterschiedliche Dinge denken und erwarten, dachte ich mir, Ich hole mir mal einen Profi rein, der mich da mal ein bisschen an die Hand nimmt. Genauer gesagt ist es eigentlich die, die mich da mal ein bisschen an die Hand nimmt, nämlich die Liebe Kristina Sacken. Die ist Medium, war ja hier auch schon mal im Podcast, zum Beispiel unserem 10-jährigen Jubiläum dabei. Und sie macht auch einen eigenen Podcast mit Herz und Verstand. Also wenn Ihr das Thema Spiritualität vertiefen wollt, dann ist das der perfekte Ort für euch. Und mit ihr werde ich heute mal darüber reden, was ist denn eigentlich Spiritualität und wie hilft Sie mir? Und ihr wisst ja, Wir machen das ja immer so ein bisschen listenmäßig, dass du wirklich so ganz konkrete Sachen mitnimmst. Das heißt, Heute werden es auch so fünf, Sechs Punkte werden. Die ihr darüber lernen, könnt. So, that being said, Liebe Kristina Sacken, schön, dass du wieder da bist. Hallo.
Kristina Sacken: Hallo, lieber Joël. Es freut mich, dass ich mit dir den Feel Good Friday begehen kann.
Joël Kaczmarek: Ja, du hast auch schon so ein fröhliches Rosa für alle, die uns hier auf den Videoplattformen zuschauen. Und nehme ich mal so ein bisschen an die Hand, vielleicht so als allererstes. Wenn Menschen zu dir kommen, haben die eigentlich immer so. Ein Verständnis von Spiritualität und auch von dir und deiner Arbeit. Oder ist es immer so, dass du eigentlich erst mal edukativ arbeiten darfst? Und die Leute so ein Stück weit abholen?
Kristina Sacken: Ja, also ein vielleicht Schmerzpunkt, den alle haben, ist, dass Sie zweifeln über ihre eigene innere Wahrnehmung. Dieser Zweifel, Ob das, was Sie als Intuition bezeichnen bei sich, wo man so ein Gefühl hat, so muss es sein oder das ist jetzt mein Ziel. Oder das klappt auf jeden Fall, Diese Intuition, die man manchmal hat. Dass sie halt so merken, die stimmt nicht immer. Und dann schon das Gefühl haben, manchmal bin ich so zu 100% drauf, also, da stimmt es total, was ich an Intuition habe und manchmal überhaupt nicht. Und dann ist ein Zweifel da. Und dieser Zweifel macht halt eine große Unsicherheit. Und deswegen kommen die eigentlich alle. Also, das ist irgendwie allen gemeinsam. Ansonsten, was Sie mit Spiritualität verbinden, ist komplett unterschiedlich.
Joël Kaczmarek: Weil ich erlebe das oft, dass wenn ich sage, Ich war mal auf so einem Workshop, wo man hinterher so eine Art Selbstvorstellung entwickelt hat. Dann hieß es Halt so, hallo, ich bin Joël, ich bin und dann hast du so. Drei Items gesagt. Und bei mir war das, Ich bin ein liebevoller, starker und spiritueller Mann. Und wenn ich sowas sage, wenn ich sage, ich bin irgendwie spirituell, dann kommt immer, Ah, ja, spannend, ja, ich bin nicht religiös. Also manche verwechseln irgendwie auch spirituell mit Religion. Erlebst du das auch, so?
Kristina Sacken: Ja, Also das... Ist halt wirklich super lustig. Stell dir vor, Wir wären zusammen beim Abendessen mit acht Leuten. Und dann würde ich fragen, also Zehn Leute sind da, würde ich die zehn Leute fragen, wer von euch ist denn spirituell? Da würden vielleicht sagen drei. Auf die Frage hin. Wenn ich fragen würde, wer ist religiös? Auch nochmal drei. Vielleicht auch die gleichen. Wenn ich aber frage, wer von euch glaubt an ein Leben? Nach dem Tod, sind es acht. Zum Beispiel, also jetzt statistisch gesehen über Deutschland. Also, wenn ich frage, wer glaubt? An Homöopathie, sind es sechs. Wenn ich frage, wer glaubt daran, dass sich Gedanken übertragen lassen, sind es vier. Also verstehst du, obwohl nur wenige gesagt haben, dass Sie spirituell sind, glauben acht an irgendwas, was eigentlich mit Spiritualität zu tun hat. Und immer an was total anderes. Und das finde ich eben in Deutschland so interessant, weil es wirklich ein deutsches Phänomen auch ist, Dass wir diese Begriffe nicht sauber geklärt haben, obwohl wir ja sonst so ordentlich sind. Und dass es da nicht so was Einheitliches gibt. Und was halt noch dazu kommt, dass wir halt auch so viele Schimpfwörter dazu haben. Weißt du, so die ESO-Tante oder der hat sowieso nichts drauf. Das ist so ein Guru. Oder also solche Sachen.
Intro & Outro Speaker: Stimmt.
Kristina Sacken: Und dadurch ist es... Für uns total schwer, über diese Eindrücke offen zu sprechen und auch wirklich zu sagen, wer man ist und was man damit meint, weil einfach die Sprache nicht so einheitlich definiert, ist.
Joël Kaczmarek: Ich war gerade in Vietnam zwei Wochen und habe dann jemandem eine Sitzung schenken wollen, bei dir lustigerweise. Und wir saßen in so einem Schokoladencafé, wo es unfassbar leckere Schokolade gibt. Und dann saß ich ihm so gegenüber, und seine Frau ist Asiatin. Und sag so auf Deutsch zu ihm, hey, sag mal, Ich habe da was, was ich dir gerne schenken würde, weil du bist, ja auch sozusagen, so auf Selbstentdeckung und zwar folgendes, Sitzung bei einem Medium, How about it, Mache ich dir damit eine Freude, gefällt Dir das überhaupt, wie ich dir das kaufe, und Du fühlst es unangenehm. Und dann sagt er zu mir, ja, das ist sehr gut, dass du das gerade auf Deutsch sagst, bitte, schenk mir das nicht, weil dann hängt mein Haussegen zu Hause, schief. Und ich sage, was, wieso denn das? Ja, meine Frau ist Asiatin und in Asien hat man einen richtig, richtig ausgeprägten Aberglauben. Also wenn ich mit Sowas ankomme, dann dreht die durch. Und die hat wirklich Angst, dann davor. Und dann habe ich mich mit jemand anderem auf dem Event unterhalten, Die war dann Vietnamesin. Und ich sage so, ich habe, das gehört, dass sie hatten, so Aberglaube. Ich sage, stimmt das? Und dann meinte sie so, ja, Bei uns sind, so Medien oder Hexen oder Gurus, schon auch anerkannt. Aber da gehen wir hin, wenn wir der Meinung sind, hey, warum gibt mir das Universum nicht? das, was mir zusteht? Und ich fand das echt ganz lustig zu sehen, wie so unterschiedliche Kulturen mit Sowas umgehen. Und in der Tat, in der Deutschen ist es, glaube ich vielfach so stigmatisiert. Und vielleicht jetzt mal, um so ein bisschen Griff drauf zu kriegen, wie definierst du das denn? Also, wenn jetzt jemand zu dir kommt, ist neugierig und sagt so, sagen Sie mal Frau Sacken, was ist denn das eigentlich genau, Spiritualität? Was ist dann so für dich der Rahmen, den du den Leuten steckst?
Kristina Sacken: Spiritualität bedeutet für mich, dass ich verbunden mit mir selbst bin. Also mit der Intelligenz meines Herzens, mit meinem Körper. In dem die Seele drin wohnt. Und dass ich meine Gedanken auch beobachten kann und nicht nur denken kann.
Joël Kaczmarek: Was heißt das denn, Gedanken beobachten und nicht nur denken?
Kristina Sacken: Ja, viele Menschen, weißt du, Die definieren sich durch Ihre Gedanken. Also das heißt, die denken, Sie sind Ihre Gedanken. Also das sind sie. Und wenn du bestimmte Meditationstechniken machst, dann siehst du ja deinen Verstand denken. Und Du merkst, dass Du es beobachten kannst, dass du also nicht Deine Gedanken bist. Und das ist ja schon mal so ein ganz großer Schritt, wenn man halt so weiß, okay, es gibt einen Körper, der sendet mir Signale, Ich habe ein Herz, da kriege ich Signale und ich habe einen Verstand. Und der denkt Gedanken, aber das alles zusammen bin ich.
Joël Kaczmarek: Ah, spannend. Ich hatte mal ein Unternehmer im Interview, den habe ich gefragt, hey, du bist jetzt super gut im Denken, du bist ja richtig. krass, Aber was ist denn bei Fühlen mit... Und dann hat er gesagt, fühlen? Ach, meinst du so Gutfeeling? Ja, das ist für mich Denken, wo mein Körper sozusagen, die Gedanken schneller entschlüsselt hat als mein Gehirn. Also Der Körper hat sozusagen Abkürzungen genommen, Aber es ist eigentlich auch Denken. Wo ich so da saß und dachte, irre. Also das ist irgendwie so, dass wir in unserer Gesellschaft, glaube ich, denken auch immer höher Werten als alles andere.
Kristina Sacken: Ja, in Deutschland, aber nochmal. Also Deutschland ist da wirklich in einer ganz besonderen Situation, was diese Einordnung anbelangt, weil wenn du weltweit schaust, sind… Dann ist das komplett anders, verteilt. Also, das sind die Menschen viel spiritueller und gehen vielmehr auch mit der Energie in Anführungsstrichen, sodass sie sagen, ich nehme da, was wahr, mein Verstand kann es noch nicht erfassen, Aber da ist, was, Ich spüre die Energie im Raum oder ich spüre, das wird hier gut, und da können, die sich drauf verlassen, Nicht, weil der Verstand da noch nicht nachgekommen ist, sondern weil der Verstand das erstmal nur beobachten muss, Der weiß es nämlich noch gar nicht.
Joël Kaczmarek: Aber das stimmt, Ich habe mal eine Marokkanerin getroffen, die hat mir, erzählt, In Marokko ist es ganz normal, dass man immer erst kaltes Wasser in den Abfluss laufen lässt, Bevor man heiße Töpfe reinkippt, damit die Geister, die in den Rohren sind, sozusagen nicht verbrüht werden. Das fand ich total niedlich. Okay. Und jetzt hast du ja eben auch schon mal so einen typischen Schmerzpunkt gesagt, mit dem Leute zu dir kommen und sich sozusagen in Spiritualität eine Antwort wünschen. Gibt es noch weitere? Also bei was für Schmerzen sozusagen, kann mir das helfen?
Kristina Sacken: Also zum einen Halt, diese Unsicherheit loszuwerden, Was nehme ich wahr und was ist echt. Und kann ich meinem Gefühl, meiner inneren Intuition vertrauen oder kann ich es nicht? Muss ich mich immer auf das verlassen, was ich denke? Dann auch häufig bei Entscheidungen, dass man vor einer Entscheidung steht oder viele Entscheidungen jetzt hinauszögert, weil man sagt, ja, weiß ich noch nicht, mein Verstand, ich weiß es noch nicht, macht Pro-Contra-Listen und benutzt eben nicht die Intelligenz vom Herz mit dazu. Oder beobachtet nicht seinen Körper in der Situation, was der dazu zu sagen hat. Sondern glaubt, man muss das alles mit dem Verstand machen und wird dann halt immer, sage ich mal, weniger lebendig. Es fühlt sich so eingesperrt im eigenen Leben, weil man sich nicht mehr traut, Entscheidungen zu fällen. Was häufig auch noch ist, dass Menschen das Gefühl haben, Sie haben die Verbindung zu sich verloren, Gerade dann auch, wenn Krankheiten dazukommen, wenn man einfach überhaupt nicht mehr versteht, warum macht mein Körper das jetzt, Warum habe ich jetzt… Ja, die Verspannung, immer Rückenschmerzen. Oder warum tut mein Herz so weh? Oder solche Sachen.
Joël Kaczmarek: Also eigentlich an ganz vielen Stellen, auch wenn man sich selber nicht so richtig vertraut, höre ich daraus. Also sei es jetzt irgendwie der gesundheitlichen Ebene, Also, was ist in meinem Körper los? Ich weiß nicht, wie ich mich entscheiden soll. Meine Intuition lag ein paar Mal falsch. Ist das so ein bisschen der Pattern, der das alles verbindet?
Kristina Sacken: Ja, auf jeden Fall. Und dann halt eine Lebensqualität, die nicht da ist, wo man sie gerne hätte. Also auch dieses, weißt du, so, dass man so sagt, ich bin gar nicht so richtig glücklich, obwohl eigentlich alles so abgehakt ist. Ja, es sind auch viele Menschen, die Halt so sagen, du, joblich passt, ja, Beziehung passt vielleicht auch. Und also so mein Leben, Es gibt eigentlich keinen Grund zu meckern, Aber ich bin irgendwie nicht so richtig glücklich damit, Aber ich weiß überhaupt nicht, an, was das liegen könnte.
Joël Kaczmarek: Was machst du dann? Also wie arbeitest du, wenn Menschen mit Sowas auf dich zukommen?
Kristina Sacken: Also Ich schaue mir das Energiefeld an. Also was meine ich damit? Ich schaue es mir an. Bei mir ist es so und bei allen anderen Menschen auch, Es kann jeder. Wir können mit unserem Nervensystem sehr gut die Energie von anderen Menschen wahrnehmen. Das machen wir die ganze Zeit. Also, das können wir alle. Wenn du dann weiter trainierst, dann kannst du das ganz klar zu dem abgrenzen, was du über jemand weißt oder siehst oder hörst. Also was jemand zu dir, sagt. Wie du den wahrnimmst und einsortierst. Das heißt, diese Informationen über dein Nervensystem, Wie du jemand gefühlt erlebst, da sage ich immer, das sehe ich. Ich sehe das Energiefeld. Das kennst du vielleicht auch, wenn da manche sagen, ja, ich kann Aura lesen. Da denken wir wieder gleich, so, was ist das jetzt? Das heißt nichts anderes, als was du auch machst, was jeder Mensch macht, wenn er einem Menschen begegnet, dass wir in Kontakt mit der Ausstrahlung kommen und die spüren. Und wenn du da sehr trainiert bist, bist, dann kannst du ganz konkret sagen, was bei dem Menschen gerade los ist. Ja, so wie wenn ich dich jetzt hier sehe und sagen kann, wie du aussiehst, So kann ich eben mich darauf konzentrieren, Wie fühlst du dich an und kann dir dann ganz konkret sagen, wie ich dich gefühlt wahrnehme. Und da unterscheide ich dann immer noch, was nehme ich jetzt von deinem Herz wahr. Also Das Herz hat ja eine eigene Intelligenz, genauso wie der Darm eine eigene Intelligenz hat, wissen wir schon. Gehirn im Darm und das kann ich erfühlen, du auch, du kannst es dann nur nicht vielleicht so klar in Worte fassen, aber alle Menschen können das spüren, was mit jemandem los ist, und ich fasse es dann halt in Worte und erzähle das. Und es führt dazu, dass die Menschen einfach häufig zu mir sagen, so, krass, genau so ist es, woher weißt du das? Weil das hätte ich nicht mal so sagen können. Ja, weil man es spürt, also jeder kann das spüren. spüren, was mit jemandem los ist. Und jeder kennt es ja auch, dass wir ein Gefühl dafür haben, was mit anderen Menschen los ist. Manchmal spüren wir andere Menschen mehr, als die sich selbst spüren. Und gerade wenn man so hochsensibel ist, dann spürt man andere Menschen auch manchmal mehr als sich selbst. Und das ist auch zum Beispiel wieder ein großer Schmerzpunkt von hochsensiblen Menschen, dass Sie mehr im Außen sind und besser über andere was sagen können, als über sich selbst.
Joël Kaczmarek: Ich kann da hundertprozentig mit relaten, und ich stoße da ganz oft auf Verwunderung. Also, ich habe gerade mit jemandem, der mir sehr nahe steht, irgendwie gesagt, du guck, mal, Wir haben uns jetzt gerade gestritten, aber du weißt ja, Ich finde auch folgende Sachen an, Dir total toll, das habe ich dir ja schon oft gesagt. Und dann meinte die Person zu mir, ja, das hast du schon zu mir gesagt. Und ich habe es dir nicht geglaubt, weil du es zu dem Zeitpunkt gar nicht wissen konntest. Also, du konntest gar nicht wissen, dass ich gut darin bin. Oder ein guter Mensch, oder gut dies, oder gut das oder gut jenes. Und das habe ich öfters. Dass dann Menschen kommen und sagen, warum vertraust du mir so? Ich könnte dich doch voll bescheißen. Und ich sage so, ja, aber das merke ich ja. Also, ich spüre ja, dass du mich nicht bescheißt und ich sehe ja ganz viel bei dir. Und das raffen die aber nicht. Also deswegen kann ich da, glaube ich, ganz gut relaten und okay, verstehe. Und du Fass sozusagen genau das, als quasi, als ich sehe das zusammen. Und jetzt ist ja eine spannende, zweite Frage, die sich dann so anknüpft. Das, was du gerade beschreibst, kann man ja auch runterbrechen. Auf die Frage, Ist es Talent oder Handwerk oder ein bisschen beides? Also ein Talent, was man vielleicht Schulen muss? Ich habe jetzt von dir verstanden, das kann jeder. Also, es ist schon mal ein Talent, was wir alle haben, aber wahrscheinlich in anderer Ausprägung. Und man muss es üben. Ist es so wie richtig wiedergegeben oder wie würdest du das beschreiben?
Kristina Sacken: Ja, genau so ist es. Also wie mit allen Talenten. Also wirklich alle, ob es jetzt Klavierspielen oder Fußballspielen oder Podcast ist, sprechen. Also, manche tun sich da halt leichter, sind vielleicht auch schon ganz anders durch ihre Ursprungsfamilie geprägt und trainiert worden. Dann fangen die natürlich auf einem anderen Niveau an, tun sich da leichter, aber letztendlich, um da jetzt echt in eine Expertise zu kommen, musst du es wie bei allem anderen trainieren.
Joël Kaczmarek: Wie trainiert man sowas?
Kristina Sacken: Das ist Wahrnehmung, trainieren. Also die Wahrnehmung trainierst du, indem Du erstmal darauf achtest, dass dein Nervensystem entspannt ist. Also das Tust du, indem du Dir Zeit gibst. Also Zeitdruck ist da immer ein bisschen schwierig, also vielleicht so eine Viertelstunde am Tag, wo du dich zurückziehst. Also in einen Raum, der für dich ruhig ist, wo du runterkommen kannst. Und dann kann man ganz viel über die Atmung machen, kennen wir ja auch aus allen möglichen Religionen, dass dann gesungen wird, gebetet wird, Atmung, also über eine Bauchatmung, über eine Erdung, über ein Vergeben, Dankbarkeit, All das wirkt auf dein Nervensystem, und dann wird es ruhiger. Und nochmal, Diese Wahrnehmung ist ja etwas, was du mit deinem Nervensystem machst. Wenn dein Nervensystem aber in Spannung oder in Überspannung ist, dann fällt es dir sehr schwer, das gezielt wahrzunehmen. Und wenn du aber entspannt bist, dann kannst du sehr gut wahrnehmen, was mit dir los ist. Und damit fängt es dann an, Das wäre die Übung, dass du trainierst, eben deinen Körper zum Beispiel wahrzunehmen, Körpermeditationen zu machen und dann reinzufühlen, Wie fühlen sich meine Füße eigentlich heute an. Ah, ich habe 10 Zehen, kann ich die Einzelnen ansteuern? Kann ich vom Kleinen bis zum großen Zeh jeden Zeh einzeln fühlen? Und spüren, was da für eine Temperatur drin ist. Das ist dann Achtsamkeit und gleichzeitig Wahrnehmung. Und du trainierst, dass dein Nervensystem Informationen weitergibt, über wie du dich fühlst. Und das kannst du natürlich dann mit jedem Organ machen, mit der Temperatur in deinem Körper, mit allem. Und dadurch kriegst du so eine Sensorik für deinen Körper. Und kannst dann immer genauso merken, Nicht nur ich bin Müde oder ich bin hungrig. Das können die meisten noch ganz gut. unterscheiden, sondern auch merkst halt relativ früh so, ah, okay, ich merke jetzt, ich spann mich an, ich verkrampf mich, ich komme in Stress, Meine Atmung wird flacher, ah, ich merke, ich entspanne mich gerade, ich bin gelöst. Ja, also solche Sachen einfach an sich zu erkennen. Und nicht erst, wenn dir dann eine Tasse runterfällt, zu merken, oh, ich bin gerade irgendwie, ich stehe neben mir.
Joël Kaczmarek: Ich weiß total, was du meinst, Ich habe das immer mit den Schultern, Ich merke immer, ich ziehe die Schultern hoch, Wenn was ist. Und habe immer gedacht, es sei so Angst. Und dann meinte irgendjemand, nein, nein, das ist sich zum Sprung bereit, machen. Das ist sozusagen. Spannung vor dem Sprung. Und da braucht man manchmal wirklich ein bisschen, Bis dann dann so, also mir ging es zumindest so, dass ich so ein Gefühl gewonnen habe, ah, okay, warte mal, Hier ist gerade keine Gefahr, Du kannst die Schultern wieder runternehmen. Oder hier ist irgendwas doch komisch. Und dann kannst du ja mal fragen, warum sind die Schultern oben. Spannend, spannend. Also Nervensystem quasi als so eine Art, das Instrument in deinem Körper, das da sozusagen dir zu verhilft. Wenn wir jetzt nochmal so ein bisschen Global draufschauen, was würdest Du sagen, um was geht es dabei eigentlich bei Spiritualität? Also was für, Wie treffe ich damit Entscheidungen? Wie hilft es mir? Wie kannst du mich unterstützen?
Kristina Sacken: Also Spiritualität hilft dir klar zu merken, wo deine seele hin möchte. Und jetzt könnte man auch wieder fragen, was meinst du damit? Welche Seele? So, Da liegt der die Idee zugrunde, dass wir als Seele existieren, unendlich existieren. Und jetzt einfach für kurze Zeit, Nämlich vielleicht 100 Jahre bei Dir und mir, in diesen Körper inkarnieren. Das heißt, Die Seele gibt es immer und die kommen dann in diesen Körper rein und lebt eben ihr Leben. Hier auf der Erde. Und die Seele hat aber eine eigene Agenda. Die ist hier, um Erfahrungen zu machen. Um weltliche Erfahrungen zu machen, um das Leben auf der Erde kennenzulernen und auch um Herausforderungen zu bestehen. Und durch die Spiritualität kriegst Du da eine Idee davon, warum du hier bist, also, was dein? Warum ist. Und es gibt viele Menschen, die sagen so, ja, warum ist wichtig, Ich mache das über meinen Verstand, ich denke mir da was aus und gebe mir Ziele und so weiter. Und dann... Haben auch viele die Erfahrung gemacht, Dass, wenn Sie über den Verstand sich Ziele setzen, dass sie dann häufig gar nicht glücklicher werden, Auch wenn Sie die erreicht haben. Ja, also, wir setzen uns Ziele mit dem Verstand, was sinnvoll ist oder was wir denken, was uns erfreuen könnte, was irgendwie toll ist, damit wir glücklich sind. Und dann erreichen wir unsere erste Million Umsatz und merken so, hey, das ist es gar nicht, Das macht mich überhaupt nicht glücklich, ich bin eigentlich total gestresst. Dafür ist jetzt auch wieder Spiritualität. gut, dass du nicht so an dir selbst vorbeischießt. Weil das Ziel, was wir hier haben, wenn wir auf der Erde sind, ist viele Erfahrungen machen und dabei so glücklich wie möglich sein. Also es einfach gut finden, uns lebendig fühlen und halt so das Gefühl zu haben, so hey, ich bin hier und es ist saukool. Und wenn wir bei uns sind, also uns selbst spüren, dann können wir diese Ziele, die wir uns selber setzen, können wir dann im Einklang mit unserem Herzen machen. Und der Vorteil ist, dass wenn du das Ziel dann erreichst, was du dir mit dem Herz gesetzt hast, dass sich deine Lebensqualität verbessert. Dass du halt so sagst, wow, cool, Genau das wollte ich. Wenn du aber am Herzen vorbei nur mit dem Verstand deine Ziele definierst, Maßnahmenpläne machst. Und dir so Korridore steckst, Dann ist es häufig so, dass dich das überhaupt nicht glücklicher macht und somit deine Lebensqualität überhaupt nicht sich verbessert. Auch wenn du deine Ziele erreichst. Es ist dann nie genug.
Joël Kaczmarek: Naja, Vor allem, was ich so beobachte, ist, Das ist ja das Schlimme auch von Marketing und Werbung, dass einem als Menschen ja ganz oft auch Ziele sozusagen, so vorgelebt werden, Als wenn das so die Ideale sind, denen man nacheifern sollte. Also ich würde mal sagen, so ein Klassiker ist, Ein Haus haben, Frau und Kinder oder Mann und Kinder, je nachdem, und ein Auto oder besser noch zwei. Und dann... Bist du in so einem Szenario drin, dass Dir so Bedürfnisse aufgemalt werden und alleine, um so ein Fucking Haus abzuzahlen? In einer teuren Lage sind die Leute dann schon so im Hamsterrad, sozusagen wie der Goldene Käfig, Dass du dich schon dafür so kaputt machst, dass das Sozusagen genau auf diesen Punkt drauf drückt, den du beschrieben hast. Und das andere ist ja irgendwie, dass wenn du so auf die Welt kommst, ich stelle mir das so vor, wie du, es gibt diesen, Kennst du diesen Film Soul von Disney oder Pixar? Ja,
Kristina Sacken: VOLL schön, ja.
Joël Kaczmarek: Und dann hast du ja immer so diesen Kreis da oben. Und die ganzen Seelen laufen dann immer so. Und dann hüpfen die da so rein und sitzen so auf die Erde. Und dann bist du ja an dem Punkt, dass die Realität irgendwie so einsetzt. Reality kicks in. Also deine Lehrer und Lehrerinnen machen, was mit dir, Deine Erzieher in der Kita, Deine Eltern, Die Nachbarn, you name it. Also so dieses, wie bin ich eigentlich gemeint, geht irgendwie so verloren. Und ich steuere jetzt gerade so auf die Frage an Dich zu. Wie findet man denn wieder sozusagen zu dieser Reise zurück, also zu diesem Why, Was du gerade beschrieben hast, diesem Warum?
Kristina Sacken: Übers Herz, also ganz klar, Die Informationen, Die sind in deinem Herzen gespeichert oder sagen wir mal so, übers Herz, über die Intelligenz Deines Herzens kommst du dahin. Genauso, wie ich dir vorher gesagt habe, so dass du Deine Zehen spüren kannst, da kommst Du in die Intelligenz Deines Körpers. Und wenn du jetzt darüber, was wissen willst, wie soll meine Reise denn aussehen, was... Speziell habe ich mir denn hier für dieses Leben vorgenommen, dann geht es übers Herz. Das heißt, da brauchst du eine gute Herzmeditationstechnik. Also eine Technik, wo du dich mit dieser Frequenz deines Herzens verbindest und dann einfach damit in Kontakt bist. Und du kannst dir das eigentlich vorstellen, wie eine Freundschaft. So ist das bei mir. Eigentlich Alle Menschen können wahrnehmen, wenn Sie Ihr Herz begrüßen. Das geht ganz leicht. Du kennst es ja schon aus der Morgenmeditation, wenn man so die Hand auf seine Brust legt. Und sich darauf konzentriert, Verbindung zu seinem Herz zu bekommen. Und sein Herz einfach begrüßt mit Hallo Herz, dann spürt man die Antwort in seinem Brustkopf, spürt jeder. Also, du spürst es, und das ist nur das erste Hallo. Danach geht es weiter. Aber wer macht es? Also weißt du, wie viele Menschen setzen sich hin und gehen in eine Beziehung mit ihrem Herzen, Weil da ist mehr als dieses Hallo. Und nochmal, was brauchst du? Du brauchst ja nur dich selbst. Kostet auch nichts. Es kostet deine Aufmerksamkeit, einen stillen Raum und eine Regelmäßigkeit, dass man da befriedigend weitergeht. Und dann trainierst du das und begrüßt Dich selbst, kommst mit dir selbst in Kontakt. Und wirst der Experte, Die Expertin für Dich selbst, für deine Energie. Und dann hast du einfach noch eine zusätzliche Qualität in deinem Leben, wo du abgleichen kannst, passt das für mich? Also, weil das, wie dein Verstand dich hindenkt, das ist sehr davon geprägt, was du gelernt hast, was Du beobachtet hast, was du erfahren, hast. Also, das ist so dein Bordcomputer, der mit allem voll ist, was du schon gesehen hast. Und je nachdem... Bei welcher Familie du aufgewachsen bist, wie Deine Kindergärtnerin oder dein Lehrer waren, Hast du ja gerade gesagt, hast du da halt? Bestimmte Prägungen drin, Wertesysteme, Glaubenssätze. Das hat aber gar nichts mit deinem Herz zu tun, mit der Geschichte, die im Herzen drin ist. Und da hat natürlich schon jede Art von Religion oder Kontemplation oder Meditation den Vorteil, dass wir uns mit dem Herzen verbinden. Das ist allen Religionen gleich. Da geht es immer darum, dich auf Seelenebene zu verbinden und diese andere Sache von dir rauszubringen. Also gibt es wirklich über jahrhunderte Techniken der Menschheit. Ja, da wird auch nichts Neues erfunden. Auch ich muss da nichts Neues erfinden. Ich kann da einfach die Bibel, den Koran oder die Bhagavad Gita aufmachen. Ist total egal. Überall ist alles voller Techniken, wie man sich selbst nahe kommen kann.
Joël Kaczmarek: Und wie erlebst du das so? Du hast vorhin gesagt. Die die Aura eines Menschen ist, Energiefeld. Kannst Du sehen, wenn jetzt bei Dir da irgendwie 10 20 Mann in so Morgenkreis sitzen? Was hier die Nummer mit dem Herzen, sagt Hallo Herz und anfangen, die er mit ihr sprechen. Wie erfahren Menschen das üblicherweise? Ist es so, dass Sie das wie so eine Stimme in Ihrem Kopf hören? Oder sehen die Bilder? Oder ist es einfach so ein Gefühl, was Sie sich dann sozusagen? entschlüsseln? Wie kann man sich das vorstellen?
Kristina Sacken: Das Erste, Was kommt, sind so ganz feine Impulse. Also, wenn du trainierst, muss ich dazu sagen. Also, wenn du im Training bist, sind es so mini kleine Impulse, wo ich dann so sage, jetzt achte mal darauf, was sich in deinem Körper gerade weitet oder verschließt. Wo wir dann so mitkriegen, ah, okay, so arbeitet die Energie, Da kann ich sie beobachten, kriege Sie mit. Das sind so Impulse, wo du das Gefühl hast, boah, Jetzt bewegt sich gerade mein ganzer Bauch oder sowas, Aber letztendlich ist es so klein, dass es im außen gar nicht zu sehen ist. Das ist so das Erste, was die Menschen spüren. Und dann, Wenn da die Verbindung mal da ist und du regelmäßig weiter trainierst, dann ist alles, Was dein... Verstand kann also an der Wahrnehmung, also Bilder, Töne, Gerüche, Geschmäcker, Gefühle, All das kann der Verstand dann auch über diese Impulse rausbringen. Das heißt, das, was du jetzt als Bilder in deinem Kopf hast im ganz normalen Leben, was wir sehen, ist ja auch eine Übersetzung deines Verstandes. Also von den Eindrücken, die dein Auge kriegt, Die werden übersetzt. Und dann sagst du, du siehst. Und genauso ist es dann auch so, wenn du mit dem Energiefeld verbunden bist. Dann kann dein Verstand diese Energie, die du wahrnimmst, auch in Bilder übersetzen. Die siehst du dann nicht außen, so, wie ich dich jetzt sehe, Sondern die entstehen da an der Stelle, wo deine Erinnerungen gespeichert sind. Also wenn du jetzt an dein Kinderzimmer zu Hause denkst, beispielsweise. Und dann gibt es ja so einen Ort in deinem Kopf, wo diese Information entsteht. Also, wo du die dann auch vor dir siehst. Nicht außen, sondern in dir drin. Stell dir vor, Dein Nervensystem ist ganz ruhig und Du kannst dich gut wahrnehmen und du fragst nach was, Dann kann dein Verstand genau an der Stelle aus diesen Energien, die du wahrnimmst, Auch Bilder projizieren für dich. Und dann siehst du diese Bilder. Und wenn du mich jetzt fragst, was sehe ich da, Dann, wenn ich praktisch in diesem Energiefeld drin bin, dann produziert mein Verstand die ganze Zeit. Bilder, Filme, alles. Also, ich sehe das dann alles. An dem Ort, wo auch mein Kinderzimmer gespeichert ist, Da gucke ich drauf, und da sehe ich das dann alles.
Joël Kaczmarek: Ich war gerade unbegrifflich zu fragen, also, so ist auch deine Arbeit, wenn du mit anderen Menschen spirituell arbeitest, dass du dann in Ihr Energiefeld eintauchst und hast sozusagen Bilder. Und dann ist im Prinzip die Aufgabe, so ein Bild zu übersetzen. In ein Wort oder ein Gefühl und sozusagen in eine Findung mit der Person?
Kristina Sacken: Zu beschreiben, Also JETZT nimm... angenommen, Du würdest mich fragen, hey, was ist bei mir los? Ich lasse gerade immer so Die Schultern hängen. Ich merke, ich bin nicht so ganz glücklich. Könntest Du mal mein Herz fragen, was da los ist? Dann sage ich, Ja, klar, kann ich dein Herz fragen. Kann auch deinen Körper fragen. Kann auch deinen Verstand fragen. Also, ich kann das Halt trennen. Ich kann sehen, was du zu was denkst. Das ist ja auch eine Energie, die sich bewegt, die ich wahrnehmen kann. ICH kann... Dein Herz fragen, was es dazu zu sagen hat, und ich kann deinen Körper fragen, weil das alles verschiedene Energiefelder sind, die ich ansteuern kann. Und dann kriege ich es als Bild oder als Information oder als Ton, oder was auch immer.
Joël Kaczmarek: Jetzt war es, glaube ich nur ein Beispiel, aber ich meine, du sitzt gerade in München, Ich sitze gerade in der Nähe von Berlin. Ist sozusagen dieses ganze Körperfeldthema unabhängig davon, dass wir in dem gleichen Raum sind?
Kristina Sacken: Komplett unabhängig, ja.
Joël Kaczmarek: Wie kann man das Menschen, Die jetzt, sag ich mal, die sozusagen in das Eck fallen, was du beschrieben, hast, so schön Deutsch mit irgendwie Esotante. Und was Du gesagt hast, wie kann man denen sowas vermitteln? Weil ich habe erlebt, wenn ich Menschen sowas sage, ja, ne, die kann dich lesen, auch aus hunderten Kilometern entfernt. Oder sagen die, Aber was ist das denn für ein Zirkus? Wie erklärst du das, dass das geht?
Kristina Sacken: Ich muss das ehrlich gesagt, gar nicht erklären, weil nochmal, Wenn wir zu zehnt an einem Tisch sitzen, erzählen mir acht Leute von Erfahrungen, die Sie gemacht haben, Die spiritueller Natur sind. Was auch immer. Jeder glaubt, an was anderes. Und zwei gibt es, Die sagen, es interessiert mich einfach gar nicht. Ich habe da nichts. Aber von zehn sind acht, so, dass sie sagen, boah, krass, Ich habe auch schon mal sowas erlebt. Und dann kommen ganz unterschiedliche Geschichten. Und das heißt, das ist nicht etwas, was du jemandem erklären musst, sondern fast alle Menschen haben Erfahrungen damit gemacht. Also jeder hat eine eigene Erfahrung. Und kennt das von sich und kann das nicht einordnen. Und sagt dann auch oft, sagen die Leute zu mir so, ja, puh, ist mir auch schon passiert, da habe ich mich voll gewundert, da habe ich mir gedacht, ob ich mir das Einbilde. oder, oh, Das hat mich voll erschreckt. oder, oh, ich habe was geträumt, dass ein Unfall passiert, Dann ist der passiert, Dann habe ich mir Vorwürfe gemacht, dass ich es nicht verhindert habe, also so. Der Umgang damit ist dann häufig so ein bisschen komplizierter, wenn wir da nicht drin sind. In dem Thema. Aber die Erfahrung ist bei fast allen Menschen da. Also, die haben das schon selbst erfahren.
Joël Kaczmarek: Verstehe. Lustigerweise, Ich habe einen Bekannten, Der hat sozusagen mit so Geistererfahrungen, hat der schon Erfahrungen gemacht und ist auf einmal offen. Und sagt, ja, da muss es ein Leben nach dem Tod geben. Und wenn ich aber sowas wie von dir erzähle, dann sagt er so Blödsinn, das geht nicht. Da dachte ich so, okay. Also irgendwas ist hier in deiner Messe komisch gesungen, aber okay. Jetzt gibt es ja noch einen spannenden Faktor daran. Ich denke gerade so darüber nach, über das Thema Verantwortung. Weil wenn Menschen zu dir kommen, habe ich so den Verdacht, Dass es natürlich eine dankbare Falle ist, zu sagen, Ach, ja, Mensch, Ich vertraue meiner Intuition nicht mehr. Ich frage einfach die Kristina Sacken, die sagt mir, wie es schon richtig ist. Also wie ist so dieses Verhältnis? Von Spiritualität und Verantwortung? tragen?
Kristina Sacken: Ja, das... Eigentlich ist ja dieses, wenn du spirituell bist, also einen Zugang zu deinem Herzen hast, Dann ist es ja dafür, dass du besser in die Verantwortung gehen kannst. Für dich selbst. Und hier geht es ja ganz viel darum, wie führe ich mich durch dieses Leben? Was gebe ich mir für einen Rhythmus? Was gebe ich mir für einen Takt? Was gebe ich mir für Freunde? Was gebe ich mir für eine Berufung? Also wie führe ich mich durch dieses Leben und wie kann mein Herz mir dabei helfen? Und das eine ist ja, das Wissen, also, dass Du weißt, was du für dich tun kannst. Und das andere ist, wie du es umsetzt. Und die Information alleine ist bei vielen schon da. Also, wenn jemand zu mir kommt, dann ist es häufig so, dass die Personen sagen, hey, genau das habe ich mir auch schon gedacht. Genau das ist schon in meinem Kopf. Aber häufig können Menschen nicht unterscheiden, was sie sich denken. Was Sie sich wünschen, was Sie vermeiden wollen und was aus dem Herzen kommt, Also, was wirklich ein Herzbedürfnis ist, Ein Seelenbedürfnis. Und da kann ich schon so ein bisschen Klarheit reinbringen und kann halt so sagen, guck, mal, das kommt von deinem Herz, das kommt von deinem Körper, Das kommt von deinem Verstand. Aber die Umsetzung dann, wie jemand seine Prioritäten in seinem Leben baut, wie jemand sich selbst folgt und sich selbst führt, dass jeder 24 Stunden am Tag dafür zeit. Und da können wir völlig frei. Die einteilen, so wie wir halt denken oder spüren, dass es für uns passt.
Joël Kaczmarek: Und was ist jetzt, wenn ich mich in einer Situation finde, wo mein Verstand, sagt, nein, auf keinen Fall machen, Das Herz sagt ja unbedingt, und der Körper sagt, ich enthalte mich Leute, mach das unter euch aus. Also ist es immer einheitlich, was Verständnis und Herz, sagt?
Kristina Sacken: Nie ist natürlich Nie einheitlich, ja, natürlich nicht. Also, da gibt es eigentlich eine ganz einfache Faustregel. Und zwar dein Herz gibt die Richtung und dein Verstand gibt das Timing. Also dein Herz sagt so, okay, wir gehen jetzt hier links, Das ist für uns die richtige Richtung und dein Verstand, sagt, ja, okay, aber jetzt gerade noch nicht. Das ist so häufig in Beziehungen zum Beispiel, wenn es in eine Anbahnungsphase oder in eine Endphase geht, Dass das Herz eigentlich relativ klar schon weiß, in welche Richtung es weitergeht. Und der Verstand eben unter allen Beziehungen der gesamten Umstände. Dann zuarbeitet und sagt, okay, so schnell können wir da gehen, um uns nicht zu gefährden. Weil die Aufgabe von deinem verstand, ist es, dass du dich nicht umbringst. Aus Versehen zu schnell. Also der will dein überleben sichern, Dein Verstand. Und deshalb ist der total wichtig. Es geht auch nicht darum, den rauszunehmen, sondern einfach sozusagen, okay, Die Richtung kommt aus meinem Herz, da weiß ich, in welche Richtung es geht. Und der Verstand hilft mir dabei, dass ich, wenn ich diese Richtung einschlage, dass ich da überlebe, dass ich mir nicht schade. Und dem Herzen ist es relativ egal, Wie lange du brauchst auf deiner richtigen Richtung. Ja, wir denken ja dann, dass Glück ist, ein Ziel zu erreichen. Aber so funktioniert das Herz überhaupt nicht, sondern dem Herz. Geht es einfach nur um die richtige Richtung. Und dann macht ihm alles Spaß. Also Du bist, sobald du in die richtige Richtung nur schaust, da musst du noch nicht mal einen Fuß gehoben haben, Ist das Herz schon im totalen Freudentummel. Und sagt Halt so, Oh, geil, der Joël hat es verstanden. Er hat nicht gehört, Wir gehen in die richtige Richtung. Jetzt wird alles gut. Weil das Herz hat nicht den Anspruch, dass du da Morgen sein musst. Hauptsache, die Richtung stimmt.
Joël Kaczmarek: Okay, Das Herz ist die Richtung, Der Verstand ist Timing. Und der Körper, hat der auch eine Rolle?
Kristina Sacken: Nein, DER Körper, Der zeigt, was jetzt gerade ist. Also dieses Im-Jetzt-Sein. Da ist der Körper Dein Anker. Der Verstand kann ja überall sein, Kennst du ja, du kannst ja mit dem Kopf überall sein. Das Herz zeigt dir, so die Richtung an, worum es geht. Und das Herz kann noch viel mehr in allen Dimensionen sein und verbunden sein. Und der Körper, der ist. Im Jetzt. Also jeder Atemzug, Das ist das, wo dein Körper, dein verstand und dein Herz sich treffen in der gleichen Sekunde. Und deshalb ist der Körper total wichtig. Und der Körper zeigt dir immer, Wie das alles, was auf dich wirkt und alles, was du entschieden hast, Zu einem Ergebnis kommt, nämlich das, was jetzt ist. Das, was du jetzt bist, dein Körper, der jetzt ist und alles, was dich umgibt. Also jetzt bei dir, alles, was du gerade sehen kannst, das ist dein Jetzt. Das ist deine Kreation, das ist das, was du zustande gebracht hast. Mit allem, was auf dich eingewirkt hat und wie du dich geführt hast. Dein jetzt, und es ist immer da, wo dein Körper ist. Das heißt, Der Körper ist ein total wichtiger Gradmesser für dich, wo du dich gerade befindest.
Joël Kaczmarek: Warum ist das so, dass viele Menschen dann in so Liebesangelegenheiten dann so voll daneben? hauen? Also, da folgt man ja eigentlich vermeintlich dem Herzen. Liegt es daran, was du vorhin auch gesagt, hast, dass man so geprägt wird. Und das dann vielleicht so eine Prägung des Gefühls, überschreibt? Weil ganz oft hast du doch, aber ich liebe ihn doch so. Ja, aber er hat dich schon dreimal betrunken. Ja, aber ich liebe ihn so. Mein Herz sagt, weißt du, was ich meine? Ja,
Kristina Sacken: total. Weil wenn wir uns verlieben, dann wird es wahnsinnig. komplex. Verlieben ist ja deswegen auch so wichtig, damit die Menschen weiter die Erde bevölkern. Also, das musste ja evolutionsmäßig in sehr... Starker Impuls. sein, damit die Menschen zusammenkommen und damit die Menschen Nachwuchs, erzeugen. Und also das heißt, das wirkt total Krass auf uns. Und jetzt, also, ich gehe es gerne mit dir einmal durch, was so energetisch wirkt, wenn wir uns verlieben. Da ist auf der einen Seite der Körper. Und der Körper fährt ein Reproduktionsprogramm. Ja, der Checkt so, passt die andere Person mit mir zusammen. Damit wir bestimmte ganz körperliche Aufgaben gemeinsam bewältigen können. Das heißt jetzt nicht nur Fortpflanzung, aber alles, was körperlich damit zusammenhängt. Kann ich mit der anderen Person guten? Nest bauen? Kann ich mit der anderen Person gut zusammenarbeiten? Können wir gemeinsam was verwirklichen? Das ist alles auf körperlicher Ebene. Und der Körper sendet da ganz starke Reize aus. Wenn er halt, so sagt, ja, es ist ein Go. ja, hier kann ich mit, mit der Person kann ich was zusammen machen. Dann haben wir den Verstand, und der Verstand ist über das geprägt, was wir bisher erfahren haben, was wir wichtig finden über unser Wertesystem, aber auch ganz stark davon geprägt, wo wir Leid erfahren, haben, wo wir Schmerzen, erfahren haben, wo wir vielleicht ein Trauma haben. Und der Verstand reagiert sehr stark auf Dinge, die uns sehr wehgetan haben und möchte das heilen. Möchte es nochmal versuchen, möchte eine bessere Lösung dazu finden. Das heißt, dass du auch Menschen interessant findest, die ähnlich sind, denen, die dich am meisten verletzt haben. Das ist für deinen Verstand interessant. Ja, und dass dir da auch so klar ist, da ist eine Warnung dabei, weil, hu, Diese Person ist vielleicht gefährlich, so jemand, hat mir schon mal Schaden zugefügt. Aber trotzdem haben wir da so einen Wiederholungszwang. Weil wir denken, diesmal mache ich es besser. Deswegen suchen wir uns manchmal Menschen in unserem Umfeld aus, die sehr ähnlich den Menschen sind, die uns schon vielleicht ganz früh besonders verletzt haben oder im Stich gelassen haben, weil wir es nochmal wiederholen wollen, um es besser zu machen, um da zu heilen. Und dann hast du noch das Herz. Und das Herz möchte immer in Verbindung gehen und hat ja auch einen eigenen Plan, Was in deinem Leben passieren soll. Den du gar nicht kennst. Und eine Richtung, wo es geht. Und dein Herz erkennt bei anderen Menschen ganz schnell, Ob die in die gleiche Richtung gehen. Und ob das vielleicht ein guter Weggefährte für dich wäre und ob der dir vielleicht sogar hilft, die richtige Richtung endlich zu finden für den Joël, damit er seinem Herzensweg folgt. Darauf reagiert das Herz. Und das Herz reagiert auch wieder darauf, wenn es irgendwo Möglichkeiten gibt, zu heilen. Also, da kommt es mit dem Verstand zusammen. Der Verstand hat ja gemerkt, da gibt es Verletzungen, da gibt es Traumas und Traumata, kosten uns viel Kraft. Und dein ganzes System möchte ja immer mit so wenig Aufwand wie möglich dieses Leben beschreiten. Also Kräfte sparen, Vorwärts gehen. Und wenn jetzt dein Verstand, merkt, wow, der Joël, Der leidet da noch unter was, weil er im Kindergarten mal schlecht behandelt wurde von einer Frau mit einer roten Hose. Ja, und es kostet den immer noch viel Kraft, also halt, das wegzudrücken und damit klarzukommen. Und hier ist jetzt eine Frau mit einer roten Hose. Wir könnten Ihnen ja da mal eine neue Erfahrung machen lassen, Damit wir danach, Wenn das erledigt, ist, mit einer größeren Leichtigkeit unseren Weg gehen können. Und dann bist du wieder an der Frau mit der Roten Hose, um es zu heilen, um es loszuwerden, um es neu für dich einsortieren zu können, damit du sagst, okay, ich habe es jetzt verstanden.
Joël Kaczmarek: Das ist ja mal eine unfassbar vielschichtige und interessante Beschreibung von sich verlieben. Man denkt immer nur so, ah, sieht gut aus, die Lady oder ist mir sympathisch? Und nein, Es ist auf drei Ebenen. Und jetzt kam mir noch die Frage im Zuge dessen, was du gerade erzählt, hast. Du hast ja, erzählt, Seelen inkarnieren in so einem Körper, kommen mit einer Aufgabe her. Und jetzt ist ja eine spannende Frage, kannst du auch noch so ein Erbe von früheren Leben haben? Also kann es sein, dass du dir jetzt jemanden aussuchst, weil du aus einem früheren Leben Trauma quasi aufarbeitest?
Kristina Sacken: Ja, also jetzt? In der Partnerwahl ist jetzt nochmal ganz speziell. Es gibt, da gibt es schon sozusagen Dinge, die dir sehr vertraut vorkommen. Ja, da könnte man sagen, ja, man ist sich schon mal begegnet. Aber letztendlich ist es egal, ob du dir schon mal begegnet bist oder nicht, sondern es geht darum, dass dir das sehr vertraut ist. Aus welchen Gründen auch immer. Die vielleicht gar nichts damit zu tun haben, was hier jetzt in deinem Leben bisher passiert, ist, sondern die du schon mitgebracht hast. Die andere Frage, die du hast, sind diese generationsübergreifenden Traumata, sagt man ja auch. Das ist wissenschaftlich ja jetzt schon super gut, erforscht, Dass sich das tatsächlich genetisch in uns nachweisen lässt. Wenn jetzt unsere Großeltern ein Trauma erlebt haben, dass das in unseren Genen drin ist. Also, das geht von einer Generation auf die nächste und kann dementsprechend auch von uns geheilt werden. Für das Energiefeld, das hinter uns liegt.
Joël Kaczmarek: Warst du das, die mir das mit dem Fahrstuhl mal erzählt hat?
Kristina Sacken: Weiß nicht, was denn?
Joël Kaczmarek: Ich hatte mal jemanden, der hat mir erzählt, dass sie Angst hat vor Fahrstühlen. Und dann stellte sich raus, dass der Opa im Krieg in einem Fahrstuhl verschüttet ist. Dass der Sozusagen im Kriegsgefecht war.
Kristina Sacken: Und das hatte sie drin, ja.
Joël Kaczmarek: Und also das ist sozusagen damit gemeint, was du gerade mit dem Transgeneration. Ich kriege immer ehrlich gesagt einen Knoten im Kopf. Ab dem Zeitpunkt, wenn man quasi Genlinien auf der Erde als eine Achse hat. Und Inkarnationslinien in der übergeordneten Welt als zweite, weil du inkarnierst ja nicht immer in die gleiche Familie, oder? Nee,
Kristina Sacken: das sind ja verschiedene Energiefelder. Also, das kannst du Dir so ein bisschen vorstellen wie, wenn du eine Torte hast? Und die hat verschiedene Schichten. Die eine hat jetzt nichts miteinander zu tun, aber trotzdem ist es ein Kuchen. Und also Stell dir vor, so dein Körper. Ist jetzt die unterste Tortenschicht. Und dein Körper ist verbunden mit den ganzen tatsächlichen Körpern vor dir, also deine Gene. Und diese Schicht, Dein Körper, ist verbunden mit deinen ganzen Ahnen. Während das, mit was der Körper befüllt wird, also die nächste Tortenschicht, ist dann eine Seelenebene, die gar nicht als Seele alleine irgendwas mit dieser Ahnenreihe zu tun hätte, Aber Sie inkarniert da rein, Sie geht in diesen Körper rein und der Körper wiederum ist mit den Ahnen verbunden. Und somit der ganze Kuchen.
Joël Kaczmarek: Crazy, Also, es ist quasi so richtig überkreuzt. Alles, ja.
Kristina Sacken: Unendlich viele, also, es ist so komplex, wie du es dir gar nicht vorstellen kannst.
Joël Kaczmarek: Verrückt. Und wenn wir jetzt mal den Bogen nochmal zurückschlagen zu dem ganzen Thema Spiritualität, was würdest du sagen? Zu was führt das konkret im Alltag, wenn Menschen anfangen, das für sich zu entdecken und durch diese Trainings, was Du gesagt hast, Nervensystementspannung, Atmung, Körpergefühl entwickeln, anfangen, sowas zu trainieren?
Kristina Sacken: Also, du wirst stabiler in dir, du kannst dich selber besser führen, kriegst ein stärkeres Vertrauen in das, Was du tust und so ein Gefühl von ich weiß und dadurch. Kannst Du einfach mit Herausforderungen besser klarkommen? Also, man spricht da auch von Resilienz, dass Du halt die Dinge, die in jeder Biografie passieren, dass Du an denen nicht verzweifelst, sondern dass du dich da gut durchführen kannst, weil du ganz bei dir selbst bist. Und durch diese Praxis bist du natürlich auch nicht so anfällig für Ängste, bist auch nicht so manipulierbar. Und das ist auch ein Grund, warum? Immer wieder versucht wurde, auch, den Menschen, diese Praxis zu verbieten. Also, dass man gesagt hat, Religion schadet den Menschen. Ja, das schadet den Menschen insofern, Weil sie dann ganz bei sich sind und dann eben nicht mehr so manipulierbar sind. Und dann wurden eben Religionen erfunden oder verstärkt, die Ängste geschürt haben. Also wenn du dich nicht an die Regeln hältst, an die zehn Gebote. Und wenn du hier jetzt nicht für uns spendest und dich daran hältst, dann kommst du ins Fegefeuer. Also, es wurde etwas, was uns allen sehr... Vertraut ist, weil wir es alle erleben, nämlich Spiritualität, wurde genau an der Stelle, wurde das Sozusagen ein Stück weit gedreht, Damit es uns Angst macht, auch wieder, um uns steuern zu können. Im Grunde ist es so, dass. Wenn du ganz bei dir selbst bist und selber die Verantwortung und die Führung für Dich übernimmst, dass du dann wenig manipulierbar bist, weil Du ja spürst, was für dich richtig ist. Also Du hast so einen inneren Bezugspunkt.
Joël Kaczmarek: Okay, ja spannend, hast du vollkommen recht. Also, ich habe das ja auch oft, wenn man Menschen erlebt, Die haben manchmal so eine Art Podcast, dass die Sowas an sich gefunden haben, dass die so. In so eine Balance gekommen sind, Die wirken dann richtig so ein bisschen weise. Ich habe das in Vietnam auch gerade erlebt, da war so ein junges Mädel, Die war 180 Grad gedreht, im Vergleich zu einem Jahr vorher, wo ich sie gesehen habe. Und die andere meinte dann so, ja, die ist wie so ein Guru. So, Und das fand ich ganz lustig, weil das stimmte. Die wirkte so, alles so im Flow und alles so Weise. Und solche Leute schiebst du dann auch nicht, finde ich, so leicht aus der Bahn, dass Du sagst, wollen wir das machen? So, nein, danke, Das fühlt sich nicht richtig an. Kannst du den Mund vor sich reden? dann? Also das stimmt, das glaube ich. total. Ist es auch so ein bisschen? Der Grund, dass man Menschen mit deiner Profession in den letzten Jahrhunderten ja auch immer wieder, Also ich meine, wenn wir mal ehrlich sind, Hexenverbrennung ist ja wahrscheinlich ein Großteil, deiner Gilde sogar umgekommen, muss man ja ehrlicherweise sagen. Also siehst du das darin auch so ein bisschen, begründet?
Kristina Sacken: Ja, auf jeden Fall. Also diese Unabhängigkeit, Aber was jetzt zu den europäischen Hexenverbrennungen auch noch beigetragen hat, war die Vernetzung der Frauen untereinander. Die haben sich ja tatsächlich einmal im Jahr getroffen, also eine große Messe abgehalten, auf dem Blocksberg sozusagen. Und das kannst du dir so vorstellen, es war zur damaligen Zeit, gab es ja nur in den Kirchen. Überlieferungen und wirklichen Austausch. Also da wurde alles wissen gebunkert. Und ansonsten waren die Menschen sehr ungebildet. Aber dadurch, dass diese Frauen wirklich einmal im Jahr überall zusammenkamen und so Netzwerke gesponnen haben, haben die sehr viel Wissen transportiert. Und Wissen war Macht. Und damit waren sie natürlich gefährlich für die Menschen, die gerade an der Macht waren.
Joël Kaczmarek: Was sind denn so oder gibt es überhaupt auch Gefahren, wenn man spirituell arbeitet? Jetzt mal das extrem außen vor,
Kristina Sacken: aber im Alltag. Also die Hauptgefahr ist, dass du in so eine innere Echokammer kommst und dann alles andere ausblendest. Das begegnet einem eigentlich auch immer wieder. So Menschen, die sagen so, ich höre gar niemandem mehr zu. Ich weiß, es ist alles besser und ich fühle das so. Und wo. Dann aber auch so ein Aberglaube oder so eine Fantasiewelt. Dazu kommt. Also, wo wir von außen schon so spüren. wieder, Irgendwie ist der nicht mehr sauber. Er hat so einen Sprung in der Schüssel. Und die Leute aber, die da drin sind, so sagen, Ich bin mir ganz sicher und es ist meine Technik. Oder das ist meine Meditation oder mein Ayahuasca oder mein Guru, oder wie auch immer. Und du merkst aber so, da ist was nicht mehr im Gleichgewicht. Und das haben wir schon immer wieder, wenn man da nicht sauber arbeitet und einfach auch nicht mehr, dann den Verstand mitarbeiten lässt, sondern halt So sagt, ja, ich kann meinem Verstand nicht vertrauen. Oder die Leute, die verarschen einen doch alle, Die Presse verarscht einen und so weiter. Also und da kein Abgleich mehr ist, Keine saubere Balance, Dann kann das schon zu einer echt großen Verwirrtheit führen.
Joël Kaczmarek: Ich finde ja auch, dass du gerne mal Leute hast, wenn die so spirituell arbeiten, dass Sie dann so ein bisschen so eine Abgehobenheit bekommen, dass Sie dann sagen, ja, ja, das wirst du auch noch, erfahren. Ach, du bist noch nicht da. Ach, du musst noch ein bisschen weiter in der Reise. Weißt du, was ich meine? Ja,
Kristina Sacken: aber meinst du das doch, wenn du jetzt mit Unternehmern zusammen bist? Und der eine hat irgendwie schon, weiß ich nicht, 50 Mitarbeiter. Und der andere lernt gerade Marketing und Vertrieb, Dann würde der Unternehmer ja auch sagen, ah, du machst gerade Marketingkurse. Okay, gut, verstehe. Also ich meine, das ist doch überall, oder? Ja,
Joël Kaczmarek: das stimmt. Okay, aber sozusagen, Also ist diese Trias auch wichtig, lerne ich daraus, um nochmal auf zurückzukommen. Also Herzverstand und Körper, immer gemeinsam zu denken. Ja,
Kristina Sacken: du musst es immer auch sehen, wer bin ich dann tatsächlich. Und also das macht mich auch manchmal echt wütend, wenn ich dann mit Leuten zusammensitze, die wirklich in dem, was Sie verkörpern, was Sie sind und was Sie umgibt. Also wenn da einfach nichts mehr stimmt. Also nichts, Eine Struktur hat. Wenn jemand seine Termine nicht mehr halten, kann, seine Rechnungen nicht bezahlen kann, er vielleicht schon nicht mal mehr eine eigene Wohnung hat. Und dann aber sagt, er hat es wirklich für sich erkannt, um was es geht, dann muss ich einfach sagen, nee, anscheinend nicht, weil das, was ich hier sehe, Das zeugt nicht jetzt davon, dass du erkannt hast, um was es geht und Verantwortung übernimmst. Und das ist halt schon auch immer so. Wie ist das Leben von jemandem aufgebaut? Also wie gut kann er für sich sorgen? Und wie kann er vielleicht sogar noch über sich selbst hinaus für andere in die Verantwortung gehen? Und anderen helfen? Und da siehst du ja schon, wie gut sich jemand führt. Und ob jemand in der Mitte ist.
Joël Kaczmarek: Naja, Ich beobachte oft, das hat mal jemand zu mir gesagt, Joël, Das Ding ist, wenn man den Kopf aufmacht, Man kriegt ihn nicht mehr zu. Also, wenn man einmal reingeguckt hat, sozusagen, dann ist man immer neugierig. Auf Weiterentwicklung. Und es gibt ja schon manche Menschen, die dann so, Ich weiß nicht, Immer extremer werden oder immer mehr ausprobieren, immer mehr machen. Also so, wie du es gerade ein bisschen beschrieben hast, du fängst vielleicht an mit Meditieren, dann machst du mal irgendwie Schweigekloster, dann gehst Du mal ins Ashram nach Indien. Dann bist du auf einmal bei Bewusstseinserweiterung der Drogen. Dann bist du bei Schwitzhütte. Und dann auf einmal sind sie, Weißt du, was ich meine? Also, das ist so ein bisschen wie so Suchende hat man dann das Gefühl. Oder so wie eine Sucht, weiß ich nicht, aber immer mehr so. Ja, ich weiß,
Kristina Sacken: was du meinst. Ich habe auch viele Klienten, die so eins nach dem anderen machen. Also praktisch, dann machen Sie ein Jahr den Kurs und dann machen Sie Astrologie. Und dann machen Sie Spiritualität und dann machen Sie Human Design und dann machen sie, Also so von einem zum anderen. Kenne ich schon. Von mir selbst kenne ich es nicht, weil ich habe halt die Medialität für mich gefunden. Und dann bin ich einfach da geblieben und habe das ausgeweitet. Ja, also, das heißt, vielleicht sind wir da auch einfach alle total unterschiedlich. Also, es gibt so manche Menschen, die überall mal so ein bisschen gucken wollen, was für Sie drin ist. Die sammeln eher. Ja, und dann gibt es halt andere, die wie ich vielleicht. Gar nicht so an so viel interessiert sind, sondern eine Sache, der dann wirklich ganz auf den Grund gehen und die ganz verstehen wollen. Ich glaube, da gibt es aber auch kein richtig oder falsch, sondern auch wieder geht es ja darum, wie geht es dir damit? Also wie ist deine Lebensqualität damit? Meine ist sehr gut. Also, meine ist sehr gut in diesem dicke Bretter. bohren. Und wenn du mir sagst, du musst jeden Tag, jedes Jahr einen neuen Kurs machen, würde ich sagen, komm, lass mich doch lieber das eine Mal verstehen. Während ich habe eine Freundin, für die ist es ein Horror, so tief zu bohren. Die sagt Halt so, nee, Ich brauche immer wieder was Neues und muss es aus einer anderen Perspektive mir wieder angucken? Und das ist meine Art, halt durchs Leben zu gehen. Und da habe ich am meisten Spaß.
Joël Kaczmarek: Das ist interessant. Über Sammler habe ich noch nie drüber nachgedacht. Ich habe kürzlich jemanden gehabt, der ist so Gesundheitscoach gewesen, der hat gesagt, es gibt bei jedem Menschen so den einen Big Domino, Also den einen Dominostein, der die anderen zum Fallen bringt im positiven Sinne. Also wenn du das eine Thema angehst. Bei dem einen ist es vielleicht Medialität, beim anderen ist es Yoga, Beim Dritten ist es Meditation und dann kaskadiert das sozusagen, so runter. Dass es auch Menschen gibt, die einfach sammeln, aus Lust daran, Impressionen zu kriegen. Das klingt immer so ein bisschen ADHS-mäßig, da tappe ich mich bei. Es ist eine interessante neue Perspektive. Nun gut. So, spannend. Also, Liebe Kristina Sacken, ganz, Ganz herzlichen Dank. Ich habe viel gelernt. Also alleine, dass ich jetzt weiß, wie Verlieben abläuft, ist ja schon mal irgendwie hochkomplex. Und das werde ich mir merken. hier, das Herz, die Richtung und der Verstand, das Timing. Vielen, vielen Dank dafür. Sehr gerne. Und ich glaube, bis bald, ganz definitiv.
Kristina Sacken: Ja, bis ganz bald. Ich wünsche dir noch einen schönen Freitag.
Intro & Outro Speaker: Wow, das war ein inspirierendes Gespräch, oder? Denk dran, Jeden Freitag, Dem fünften Tag der Woche, erscheint eine neue Folge. Also Abonnier den Podcast unbedingt, damit du keine Episode verpasst.
Joël Kaczmarek: Und teile ihn auch total gerne mit deinen Freunden oder Kollegen. Und wo wir schon über fünf Dinge sprechen, Eine Fünf-Sterne-Bewertung auf der Podcast Deiner Wahl hilft uns sehr, damit noch mehr Menschen von diesen inspirierenden Geschichten profitieren können. Nimm Dir doch kurz Zeit dafür. Genauso wie für einen Besuch auf unseren Social-Media-Kanälen, um Updates und exklusive Inhalte zu erhalten. Die Links findest du in den Shownotes. Wir freuen uns nämlich über deine Anregungen und Feedback zu zukünftigen Themen und Gästen. So, Und jetzt hören wir nochmal in unseren Podcast rein. Bis zum nächsten Mal. Bleib inspiriert und neugierig. Dein Joël.
Intro & Outro Speaker: Gib mir fünf oder mehr, Gib mir alles, was du mir sagen kannst und sag, was hast du gelernt? Vom Fallen und aufstehen, suchen und klar sehen. Weißt du jetzt, was du willst? Weißt du jetzt, was du brauchst? Wie lang hat es gedauert und was hat es gebraucht? Ist es gut, wie es ist? Woran feilst du noch? Komm, erzähl es mir und der Welt bist du so geworden, wie du gemeint, warst? Oder völlig anders wie ein Zaungast? Du bist schon weit gegangen, bist Du angekommen in deiner Hall of Fame komm her und sei wirklich ehrlich, was ist für Dich heute unentbehrlich? Sollen wir hier fertig sein oder einfach sein? So wie wir sind, so wie wir sind, Gib mir fünf oder mehr, Gib mir ein. Alles, was du mir sagen kannst und sag, was hast du gelernt? Vom Fallen und Aufstehen, suchen und Verstehen weißt du jetzt, was du willst? Weißt du jetzt, was du brauchst? Wie lang hat es gedauert und was hat es gebraucht? Ist es gut, wie es ist? Woran feilst du noch? Komm, erzähl es mir und der Welt Weißt du jetzt, was du willst? Weißt du jetzt, was du brauchst? Wie lang hat es gedauert und was hat es gebraucht? Ist es gut, wie es ist? Woran feilst du noch? Komm, erzähl es mir und der Welt. Und jetzt du.
