AI unplugged #1: Künstliche Intelligenz, verständlich erklärt

05. März 2019 Podcasts 2
AI unplugged #1: Künstliche Intelligenz, verständlich erklärt

Bei seinem KI-Podcast „AI unplugged“ spricht KI-Experte und Solvemate-Gründer Erik Pfannmöller regelmäßig mit Experten und Unternehmern über innovative Themen, Gründungen und Trends aus dem Bereich Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen. In dieser Folge erklärt er, was KI ist.

  • Künstliche Intelligenz – aus Erfahrung klug

    Was ist KI?

    Eine Definition, was genau nun künstliche Intelligenz ist, gibt es nicht. Dafür wird der Begriff umso inflationärer benutzt, scherzt Erik Pfannmöller, Gastgeber unseres „AI unplugged“-Podcasts.

    KI ist alles das, was die Menschen aktuell nicht verstehen, was irgendwas mit Software zu tun hat. (Erik Pfannmöller)

    Künstliche Intelligenz ist, bei aller Unschärfe des Begriffs, eines der wichtigsten Themen der Zeit. Grund genug für das Bundesministerium für Bildung und Forschung KI auf die Tagesordnung zu setzen: Künstliche Intelligenz ist Thema des Wissenschaftsjahrs 2019.

    Erik Pfannmöller findet, dass der Begriff AI besser fassbar wird, wenn er als maschinelles Lernen aufgefasst wird. Maschinelles Lernen ist ein Oberbegriff für die künstliche Generierung von Wissen aus Erfahrung. Ein künstliches System lernt aus Beispielen und kann diese dann Verallgemeinern. Das bedeutet, dass es in Daten Muster erkennt und darauf aufbauend Vorhersagen trifft.

    Welche Formen künstlicher Intelligenz gibt es?

    1. ANI: Artificial Narrow Intelligence
    2. AGI: Artificial Generel Intelligence
    3. ASI: Artificial Super Intelligence

    Die ANI macht heute etwa 98 Prozent der KI aus. Dabei handelt es sich um eine KI, die einen speziellen Prozess besser und schneller beherrscht als ein Mensch.

    Die AGI ist bereits etwas schlauer und kann bereichsübergreifend Aufgaben erledigen und dem Menschen damit schon recht ähnlich. So eine Intelligenz wäre fähig ein  Fahrzeug zu steuern.

    Die ASI ist der Supercomputer, der aufgrund seiner Rechenleistung dem Menschen überlegen ist.

    Der Supercomputer wird kommen, es ist nur eine Frage wann. Gleichzeitig ist das aber noch in weiter Ferne. (Erik Pfannmöller)

    Ein ASI ist also die Blaupause für die Matrix und ist bei weitem dem menschlichen Geist überlegen. Doch bis es soweit ist, wird es noch einige Jahre dauern.

  • Darum solltest Du reinhören

    Dieser Podcast gibt Dir einen guten Überblick über KI und maschinelles Lernen. Du verstehst…

    • …was künstliche Intelligenz ist
    • …welche Anwendungsfelder für künstliche Intelligenz es gibt
    • …wie künstliche Systeme lernen
    • …warum neuronale Netztwerke in aller Munde sind und was am Hype dran ist
    • …welche Algorithmen es gibt und wo diese angewendet werden
    • …warum Daten die Grundlage für erfolgreiche Geschäftsmodelle sind
    • …Wie aus Daten, KI und Algorithmen Geschäftsmodelle werden

    Last, but not least: Nach dieser Folge weißt Du, warum die Menschheit nicht so schnell von einem Supercomputer beherrscht wird.

  • Darum geht es in diesem AI unplugged

    Im „AI unplugged“-Podcast werden diese Themen rund um Künstliche Intelligenz behandelt (Links führen zum Track):

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Dauer: 37 Minuten

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Bildmaterial: digital kompakt


2 Gedanken zu “AI unplugged #1: Künstliche Intelligenz, verständlich erklärts”

  • 1
    Christoph Bechtel am März 6, 2019 Antworten

    Hallo ihr 2,
    ich freue mich auf den Versuch AI/AR mal verständlich dargestellt zu bekommen. Ich tu‘ mich aber ein bisschen schwer KIs mit Algorithmen zu erkläre. Es gab ja Alpha-Go und -Star und auch andere KIs die den Menschen schlagen. Verkehrzeichen-, Bild-, Sprach- und Texterkennung werden immer besser. Aber sind das KIs und sind das Algorithmen? Im Zweifelsfall ließe sich sich der Algorithmus ja nicht extrahieren. Ist da überhaupt einer oder sind das riesige „Erfahrungsfilter“, die zwar für ihre Spezialanwendung plitsch sind aber in keinem Fall intelligent?
    Ich bin da etwas sensibel, weil es mich abgrundtief nervt, dass jede blöde App heute behauptet, sie fände irgendwas heraus mittels KI.
    In jedem Fall danke ich euch für den Beitrag und freue mich auf die Fortsetzung.
    Eine kleine Kritik hätte ich aber. Drei Werbeeinblendungen und eine Eigenwerbung Patreon auf 36 Minuten! Das sind mindestens zwei Werbeeinblendungen zu viel. Natürlich könnte ich Patron werden (bin ich nicht). Aber meine Motivation schwindet stark, wenn ich so sehr gedrängt werden. In unterstütze gerne Podcasts (Überweisung nicht Patreon), weil ich sie gut finde und unterstützen möchte (positive Motivation), nicht und genau nie, um den Werbekram loszuwerden (negative Motivation).

    Arghh…. 😉 Nachtrag…. Im Formular ist https://stellwerk.digital keine valide URL. Ist ist aber doch… Ich bau da mal eine Ersatzadresse rein, die ich öfter brauche, um ALTE Internetformulare. auszutricksen . Verdammt, stellwerk-digital.de funktioniert auch nicht. Ich lass die URL mal weg.

    • 2
      Joël Kaczmarek am März 6, 2019 Antworten

      Hallo Christoph,

      danke für deine Hinweise, das inhaltliche sollte vermutlich besser Erik beantworten, bei der Werbung kann ich deine Denke verstehen, teile sie aber nicht unbedingt vollständig. Unter dem Strich wollen die Leute, die all diese Inhalte produzieren halt bezahlt werden und da finde ich 5$ für Werbefreiheit schon einen fairen Deal oder als Alternative halt die Werbung zu konsumieren, bei der wir uns schon stark bemühen, sie contentorientiert und angenehm umzusetzen.

      Trotzdem können wir sicher noch was zu Motivationen etc. lernen, von daher danke für deine Anregungen!

      Gruß

      Joel

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