Deep Dive #35: Outfits mit Schleifchen – das Geschäftsmodell hinter Modomoto

Deep Dive #35: Outfits mit Schleifchen – das Geschäftsmodell hinter Modomoto

In seinem Unternehmer-Podcast Deep Dive spricht digital kompakt regelmäßig mit Top-Unternehmern der Digitalbranche. In dieser Episode haben wir Andreas Fischer zu Besuch und sprechen mit ihm über sein Unternehmen Modomoto. Von ihm wollten wir wissen, wie Curated Shopping als Geschäftsmodell funktioniert, wie man shoppingmüde Männer zu Kunden konvertiert und wie sich Modomoto von der wachsenden Konkurrenz abgrenzt.

Curated Shopping auf dem Vormarsch

„Wir finden das perfekte Outfit für den Mann, ohne dass er sich samstags durch die Shopping-Mall oder durch unzählige Webseiten wühlen muss.“ So lautet das große Credo hinter dem 2011 gegründeten Modomoto. Mittels eines initiativen Fragebogens sowie eines Beratungsgesprächs werden die persönlichen Vorlieben und Ansprüche sowie der individuelle Geschmack und die Größen eines Nutzers abgefragt. Anhand dieser Informationen stellen die Modomoto-Stylisten daraufhin ein stilsicheres Outfit zusammen, welches in einer wertigen Verpackung an den Kunden verschickt wird. Das Berliner Unternehmen zählt mittlerweile nach eigenen Angaben über 250.000 Kunden (Stand: März 2018, Quelle: Modomoto), beschäftigt ein 200-köpfiges Team und bearbeitet mehrere hundert Bestellungen pro Tag.

Als Modomoto im Jahr 2011 gegründet wurde, stand das Unternehmen aus dem Herzen Kreuzbergs mit seinem Ansatz, Curated Shopping für Männer anzubieten, noch ziemlich allein da. Zwar startete Outfittery relativ zeitgleich mit einem ähnlichen Ansatz, doch Curated Shopping war bis zu diesem Zeitpunkt noch ein klares Nischenmodell. Einige Finanzierungsrunden und etliche TV-Spots später sieht es schon anders aus: Zalando verfolgt mit Zalon (Website) bereits einen eigenen Ansatz, während das US-Pendant Stitch Fix (Website) bereits über 5.500 Mitarbeiter beschäftigt (Stand: September 2017) und bei der letzten Finanzierungsrunde mit 309 Millionen Dollar bewertet wurde. Die Vermutung liegt nahe, dass auch der Onlineriese Amazon nicht lange auf sich warten lassen wird. Immerhin sei das „Geschäft in Europa ein Markt mit Milliardenpotenzial“, so Andreas Fischer.

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Modomoto – was steckt dahinter?

Im Podcast-Kreuzverhör wollten wir von Andreas Fischer aber vor allem herausfinden, welche Mechaniken und Wirkungsweisen hinter dem Geschäftsmodell mit den Outfit-Boxen stecken. Dazu haben wir ihn unter anderem gefragt, wie man bei Modomoto mit den klassischen Herausforderungen eines Online-Versandhändlers umgeht, also Retouren, Betrug, Risk Management und Neukundengewinnung bzw. Bestandskundenpflege. Darüber hinaus sprechen wir mit ihm darüber, wie man im Hause Modomoto mit Themen wie Customer Relationship Management, Business Intelligence sowie Saisonalität des Geschäfts umgeht, ob und wie sich das Unternehmen gegen die wachsende Konkurrenz rüsten will und wo zukünftige Wachstumspotenziale liegen könnten. Diese und viele weitere Fragen diskutieren Andreas Fischer und Joel Kaczmarek im Podcast-Interview.

Im Deep Dive Podcast werden diese Themen rund um Modomoto behandelt (Links führen direkt zum Track):

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Dauer: 67 Minuten

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Bildmaterial: digital kompakt, Modomoto


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