Deep Dive #42: Wie funktioniert Momox und der Handel mit Gebrauchtwaren?

13. September 2018 Podcasts 0
Deep Dive #42: Wie funktioniert Momox und der Handel mit Gebrauchtwaren?

In seinem Unternehmer-Podcast Deep Dive spricht digital kompakt diesmal mit Heiner Kroke, CEO von Deutschlands bekanntestem An- und Verkaufsservice für gebrauchte Bücher, Musik und Filme: Momox. Von ihm wollten wir wissen, wie das Geschäftsmodell funktioniert, was das Unternehmen so erfolgreich macht und warum Momox nicht mit Elektronik handelt.

Momox – eine Erfolgsstory

Mit dem Ankauf von gebrauchten Büchern, CDs, DVDs, Spielen und mittlerweile auch Kleidung hat sich Momox (Website) mittlerweile einen bekannten Namen in der deutschen Unternehmerlandschaft gemacht. Das Prinzip ist einfach: man gibt ein, was man verkaufen möchte und Momox spuckt sofort den Preis aus, den das Unternehmen bereit ist zu zahlen. Ist der Kunde damit einverstanden, schickt er sein Paket zu Momox, wo der Paketinhalt geprüft und anschließend über die eigenen Kanäle Medimops (Medien, Website) und ubup (Kleidung, Website) weiterverkauft wird. Der Kunde spart sich somit den Verkaufsstress und ist alle seine Gebrauchtwaren auf einen Schlag los, während Momox seinen Lagerbestand auffüllen und die Waren zu einem etwas höheren Preis weiterverkaufen kann.

Die Erfolgsgeschichte des Berliner Re-commerce Unternehmens Momox beginnt vor 14 Jahren in Kreuzberg. Bei einem Flohmarktbesuch reift in Momox-Gründer Christian Wegner die Idee, einen onlinebasierten Ankaufservice für Gebrauchtwaren zu etablieren. Und mit der Idee liegt der Gründer goldrichtig. Von Anfang an schriebt das Unternehmen schwarze Zahlen und wächst vollkommen organisch, bis 2010 die ersten Investitionen von Christoph Ganz, Mark Gazecki sowie Acton Capital Partners kommen, um die Marktführerschaft von Momox zu festigen und weiter auszubauen.

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Die Entwicklung von Momox

Seitdem ist viel passiert bei Momox. Das Unternehmen verfügt über eine Logistikfläche von insgesamt 75.000 Quadratmetern an drei Standorten, was einer Größe von rund elf Fußballfeldern entspricht. Dort sind stets rund 600.000 Kleidungsstücke und etwa 9 Millionen Bücher und Medienartikel eingelagert – Tendenz steigend. Pro Tag werden rund 150.000 Artikel angekauft und ebensoviele auch wieder verkauft. Größenordnungen, die mittlerweile nur noch per LKW transportiert und angeliefert werden können.

Im Deep Dive Podcast haben wir deshalb mit Momox-CEO Heiner Kroke über das Geschäftsmodell hinter dem Unternehmen gesprochen und welche Mechaniken und Funktionsweisen dem Geschäft zugrunde liegen, warum Momox keine Elektronikartikel verkauft, wie der typische Momox-Käufer aussieht und vieles mehr.

Im Deep Dive Podcast werden diese Themen rund um Momox behandelt (Links führen direkt zum Track):

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Dauer: 47 Minuten

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Bildmaterial: digital kompakt, Pixabay, Pixabay (Montage)


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