Transform #4: Wie baut man eine interne Designabteilung auf?

Transform #4: Wie baut man eine interne Designabteilung auf?

Im Digitalisierungs-Podcast Transform spricht digital kompakt regelmäßig mit unterschiedlichen Digital-Fachbereichen des Heizungsbauers Viessmann, um dessen Erfolgsrezept zur Digitalisierung nachzuzeichnen und für Interessierte und Nachahmer erfassbar zu machen. In dieser Folge wollen wir von Viessmanns Designchef Moritz Rose wissen, wie man eine interne Designabteilung aufbaut und Designprozesse im Team nachhaltig steuert. 

Mit UI und UX zum ROI

In der modernen Produktentwicklung stehen Design Thinking und die zugrunde liegende Nutzerzentrierung im zentralen Fokus. In enger Zusammenarbeit mit anderen Disziplinen entlang der Innovationspipeline entwickeln User Interface (UI) und User Experience (UX) Designer Produkte und Services, die nicht nur zweckmäßig sind, sondern den Kunden aktiv das Leben erleichtern sollen. Vorbei die Tage, in denen ein Designer sich nur um die Farbmischung der Unternehmenswebsite kümmerte. Vielmehr überblicken und entwickeln sie heutzutage Benutzeroberflächen, Apps und interaktive Bedienelemente, die von den Kunden als integraler Bestandteil der eigentlichen Produkte gewertet werden. Im Hinblick auf die rasanten Entwicklungen im IoT- und Smart Home-Umfeld ist es daher nur logisch, dass auch ein Heizungsbauer wie Viessmann sich um die digitale Implementierung von Bedienelementen und Services in sein Produktportfolio kümmern muss.

Eine der treibenden Kräfte in dieser Position ist Moritz Rose, Head of Design bei Viessmann Werkraum (Website). Der gelernte Industriedesigner leitet Viessmanns interne Designabteilung und sorgt zusammen mit seinem Team aus Graphic- und Interaction-Designern dafür, dass alle Touchpoints innerhalb der Customer Journey möglichst nutzerfreundlich gestaltet sind und auf die Markenerfahrung mit Viessmann-Produkten einzahlen. Denn je positiver die Markenerfahrung eines Kunden während des gesamten Customer Lifecycles ist, desto mehr Vertrauen wird der Kunde in das Produkt haben und desto besser wird die Reputation des Unternehmens wahrgenommen werden.

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Warum eine interne Designabteilung?

Um die bestmögliche Kontrolle über die gesamte Customer Journey zu erhalten, baut Viessmann deshalb seit einiger Zeit an seiner eigenen, internen Designabteilung namens „Werkraum“. Innerhalb dieser werden designrelevante Tätigkeiten wie User Research, Interaction und Interface Design, Graphic und Motion Graphic Design sowie Industrial Design gebündelt, um die Produkte möglichst nah an der Kernorganisation zu entwickeln. Im Podcast-Interview mit Moritz Rose waren wir deshalb vor allem daran interessiert, wie man eine interne Designabteilung aufbaut, wie man deren Prozesse steuert und fähige Mitarbeiter rekrutiert. Darüber hinaus gehen wir auch auf die Frage ein, welche Tools für die Abbildung der Designprozesse besonders geeignet sind und welche Vorteile eine interne Designabteilung gegenüber externen Dienstleistern hat und vice versa.

Im Transform Podcast werden diese Themen rund um den Aufbau einer internen Designabteilung behandelt (Links führen zum Track):

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Gesprächsführung: digital kompakt; Produktion: Danke Viessmann für einen Produktionskostenzuschuss (Was heißt das?)

Dauer: 44 Minuten

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Über Florian Resatsch: Florian Resatsch ist Leiter der Marketing- und Unternehmenskommunikation bei Viessmann. Zuvor war er fast zehn Jahre in der Berliner VC-Szene unterwegs und gründete in dieser Zeit auch mehrere Digitalunternehmen. Der gelernte Informatiker verantwortet neben den Marketingaktivitäten des Konzerns auch die Entwicklung des digitalen Neugeschäfts sowie die Diversifizierung des Geschäftsmodells in der Zukunft.

Über Joel Kaczmarek: Joel Kaczmarek ist Gründer und Chefredakteur von digital kompakt, einem Online-Magazin zur Digitalwirtschaft. Zuvor leitete er vier Jahre die Fachpublikation Gründerszene und verfasste die erste Biografie über die drei Internetunternehmer Alexander, Marc und Oliver Samwer.

Bildmaterial: Lana Petersen


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