🧠 Joëls Learnings
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Auf Sieg spielen in der Pre-Exit-Phase: Florian Heinemann rät jungen Gründer:innen dazu, in der frühen Phase alles auf eine Karte zu setzen und volles Risiko zu gehen, anstatt sich zu sehr mit Vermögensallokation zu beschäftigen. Diese riskante "Auf-Sieg-Spielen"-Strategie hält er für gerechtfertigt, solange man jung, gut ausgebildet und risikoaffin ist.
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Business Angel Investments als Brücke vor und nach dem Exit: In der Pre-Exit-Phase können einige Business Angel Investments eine lohnenswerte Ergänzung zur eigenen Gründertätigkeit sein. Post-Exit sollten 20-30 solcher Investments mit jeweils 25.000-50.000 Euro gestreut werden, um Renditechancen zu haben.
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Drittelung des Vermögens nach dem Exit: Post-Exit empfiehlt Heinemann eine Drittelung in unternehmerische Investments (Business Angels, Fonds), liquide Vermögensverwaltung (v.a. Aktien) und Immobilien als Cashflow-Quelle für den Ruhestand.
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Outsourcen von Nicht-Kernkompetenzen: In Bereichen außerhalb der eigenen Kernkompetenz wie Vermögensverwaltung und Immobilien rät Heinemann dazu, mit spezialisierten Partnern zusammenzuarbeiten und deren "unfairen Vorteil" zu nutzen - auch wenn dies Gebühren kostet.
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Cashflow-Sicherung durch Immobilien: Immobilieninvestments dienen primär der langfristigen Generierung von Cashflows für Rente/Ruhestand, nicht der kurzfristigen Maximierung von Renditen. Daher ist eine Buy-and-Hold-Strategie sinnvoll.