Bye bye: Wenn ein Gründer gehen muss

3. Februar 2021, mit Joel KaczmarekFlorian Heinemann


🧠 Joëls Learnings

  1. Der Impuls für eine Trennung von einem Gründer/einer Gründerin kommt meist aus dem Team selbst aufgrund von Dysfunktionalitäten, Rollenkonflikten oder mangelnder Leistung, und nur selten durch eine "Investoren-Intrige".

  2. Es gibt zwei Philosophien: Entweder wird erwartet, dass jeder seine Rolle optimal ausfüllt (Hochleistungsdenken) oder man akzeptiert, wenn die Leistung noch irgendwie "ausreichend" ist. VCs neigen eher zur ersten Denkweise.

  3. Kontinuierliche Arbeit mit Coaches kann präventiv helfen, Konflikte und Erwartungsunterschiede frühzeitig anzugehen, bevor sie zu stark emotionalisiert sind.

  4. Bei einer Trennung ist neben fairen finanziellen Konditionen vor allem Wertschätzung und ein respektvoller Umgang mit dem ausscheidenden Gründer entscheidend, um Unfairness-Empfindungen abzumildern.

  5. Das Hinzuziehen eines neutralen Mediators oder Coaches zusätzlich zu Anwälten kann den Prozess der Trennung erheblich erleichtern und einer Emotionalisierung vorbeugen.