🧠 Joëls Learnings
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Der Impuls für eine Trennung von einem Gründer/einer Gründerin kommt meist aus dem Team selbst aufgrund von Dysfunktionalitäten, Rollenkonflikten oder mangelnder Leistung, und nur selten durch eine "Investoren-Intrige".
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Es gibt zwei Philosophien: Entweder wird erwartet, dass jeder seine Rolle optimal ausfüllt (Hochleistungsdenken) oder man akzeptiert, wenn die Leistung noch irgendwie "ausreichend" ist. VCs neigen eher zur ersten Denkweise.
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Kontinuierliche Arbeit mit Coaches kann präventiv helfen, Konflikte und Erwartungsunterschiede frühzeitig anzugehen, bevor sie zu stark emotionalisiert sind.
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Bei einer Trennung ist neben fairen finanziellen Konditionen vor allem Wertschätzung und ein respektvoller Umgang mit dem ausscheidenden Gründer entscheidend, um Unfairness-Empfindungen abzumildern.
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Das Hinzuziehen eines neutralen Mediators oder Coaches zusätzlich zu Anwälten kann den Prozess der Trennung erheblich erleichtern und einer Emotionalisierung vorbeugen.